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Coral UK Open 2016 - Viertelfinale

Wir sind im Viertelfinale der UK Open 2016 angekommen und 8 Spieler kämpfen noch um die Chance heute Abend den Siegerscheck in Höhe von 60000 Pfund mit nach Hause nehmen zu dürfen. Wir sehen sowohl Überraschungen als auch natürlich erwartete Namen auf dem Tableau und es wird sich zeigen, wer mit seinem Los am besten zurecht kommt. Der letzte verbliebene Amateur Barry Lynn trifft auf den Überflieger Michael van Gerwen, wird es eine Überraschung geben?

Viertelfinale UK OPEN 2016

Jelle Klaasen 10-0 Kyle Anderson
Im ersten Spiel sehen wir zwei Spieler, die sich beide sehr viel vorgenommen haben für die neue Session. Beide sind vor kurzem Vater geworden und der Australier Kyle Anderson hat für seine Karriere auf sich genommen, aktuell Vollzeit in England zu sein, um dort alle Pro Events best möglichst spielen zu können. Klaasen, der Ende 2015 so richtig in der PDC angekommen zu sein scheint, will diesen Schwung natürlich auch mit in das Jahr 2016 mitnehmen und spielt ein gutes Turnier bei den UK Open. Die Buchmacher sehen ihn bei diesem Spiel vorn und Klaasen bestätigt dies in der ersten Session, in dem er alle 5 Legs für sich gewinnen kann und 5:0 zur ersten Pause führt. Kyle Anderson kann aktuell nicht das Spiel spielen, dass er bisher auf den UK Open gespielt hat. Er hat alle seine 3 Spiele jeweils mit 9:2 für sich entscheiden können und jetzt findet er nicht die Mittel sich gegen Jelle Klaasen in Szene setzen zu können. Im 7.ten Leg ist er einmal vor Klaasen im Finishbereich, doch dann trifft er erst D20, dann D10 und auch D5 nicht und verliert das Leg wieder an Klaasen. Klaasen seinerseits ist auf dem Weg zum einem Whitewash und führt schon 9:0  und mit einem 106er Average auf D13 finished er zum 10:0. 



Peter Wright 10:3 Joe Cullen
Joe Cullen ist wohl so ein Name, den wohl kaum einer auf der Rechnung für das Viertelfinale hatte, aber er ist natürlich ein talentierter Spieler auf seinem Weg in die Spitze, doch den versperrt ihm wohl heute Mister Party Peter Wright, denn der ist natürlich auch immer noch auf der Suche nach seinem ersten großen Major Titel und der UK Open Titel würde ihm sicher gut gefallen. Wright startet stark in die erste Session, Cullen kann nur ein Leg gewinnen und so führt Wright mit 4:1 zur ersten Pause.  Auch das zweite Spiel scheint wie das erste Spiel eher eine einseitige Angelegenheit zu werden, Cullen scheint in der zweiten Session schon geschlagen zu sein, als er ein Break nicht schafft, nach dem er 6mal das Doppel verpasst und dann mit sich selbst hadert. Nach der zweiten Pause steht es schon 9:3 und Peter Wright verpasst schon den ersten Matchdarts, als die Klasse von Cullen noch mal aufleuchtet und er 4 Legs am Stück gewinnen kann. Doch das Comeback kam etwas zu spät. Sichtlich erleichtert holt sich Peter Wright das 10:3 und zieht ins Halbfinale ein. 



Michael van Gerwen 10-6 Barry Lynn
Der Aussenseiter gegen den Goliath, muss sich MvG überhaupt anstrengen, diesen Typen zu schlagen? Er wird ihn auf jeden Fall nicht unterschätzen. Und so ist er auch konzentriert im Spiel von Beginn an und führt sehr schnell mit 4:0. Lynn hat die ersten 3 Legs gebraucht, um auf der großen Bühne anzukommen, doch dann spielt auch er mit gegen den großen MvG. Kurz vor der Pause holt er sich sein erste Leg und das mit einem Break und so steht es zur Pause 4:1 für MvG. Dieser Lynn ist kein Opfer, er kämpft hier toll mit und zeigt inzwischen auch hier auf der großen Bühne, warum er in diesem Viertelfinale steht. MvG ist natürlich nicht in Gefahr, aber er kann Lynn auch nicht zu 0 nach Hause schicken. Zur zweiten Pause steht es 7:3 für MvG. Ich weiss nicht, ob mir das gefällt, wie MvG hier spielt. Er scheint mit Absicht nur halbe Kraft zu spielen, ist das Überheblichkeit oder will er vielleicht wirklich seine Kräfte schonen für das was heute vielleicht noch kommt. Egal, Lynn spielt noch ein paar gute Legs, aber MvG gewinnt seine Legs, wann er sie braucht und steht am Ende im Halbfinale. 
 


Phil Taylor 10-3
 Mark Webster
Es ist mir viel lieber eine Phil Taylor zu sehen, der am Anfang fast 40 Punkte Unterschied zu Mark Webster hat und trotzdem sein bestes Darts spielt, als einen MvG auf halber Kraft spielen zu sehn. Der Altmeister zeigt halt immer wieder, dass es nicht darauf ankommt, gegen wen man spielt, sondern das man selbst immer das Beste gibt. Zur Pause steht es 4:1 für Taylor. Webster kommt besser ins Spiel, aber Phil Taylor dominiert das Spiel weiterhin und zur zweiten Pause steht es aktuell 7:3 für Taylor. Taylor scheint wirklich nicht mehr weit von seiner Bestform weg zu sein, er spielt stabil, hat keine Probleme auf die Doppel mehr und wenn doch mal eines nicht will, dann nimmt er halt das nächste. Ohne wirklich große Gegenwehr spielt Taylor einen 105er Average und zieht verdient ins Halbfinale ein.
 

Ozzy 06.03.2016, 13.40

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