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Tag: Turnier

PDC European Darts Championship - History

Die European Darts Championship (EDC) war 2008 das erste Major-Event in Deutschland und hat Maßstäbe für die Zukunft gesetzt. Nach drei Jahren im belgischen Hasselt kehrte die EDC 2018 in der ehrwürdigen „Westfalenhalle“ in Dortmund eindrucksvoll in ihre Heimat zurück. 2019 ist die „Lokhalle“ in Göttingen der Austragungsort der EDC, die Location in Niedersachsen beeindruckt mit ihrem Charme und hat bereits 2017 und 2018 zwei European Tour Events beheimatet. Nach 78 Qualifikationsturnieren und 13 European Tour Events stehen die 32 besten Spieler des Jahres fest, die bei der EDC um die europäische Krone kämpfen werden.

Erstmals waren Livebilder von einem Darts-Event in Deutschland im TV zu sehen, Sport1 übertrug und war mit ihrem Kommentatoren auch live vor Ort. Mit der vierten Austragung der EDC 2011 im Düsseldorfer "Maritim Hotel" und einer beeindruckenden Stimmung etablierte sich dieses Event in Deutschland. Mittlerweile wurde die PDC European Darts Championship das größte Darts-Event außerhalb von Großbritannien und hatte mit der "RWE Sporthalle" in Mülheim an der Ruhr eine tolle Spielstätte gefunden für die letzten drei Jahre.

Das Event wurde in den ersten Jahren von Phil Taylor dominiert, der von 2008 bis 2011 in vier Jahren ungeschlagen blieb. Diese Serie beendete 2012 mit Brendan Dolan einer der Spieler, denen man dies eher nicht zugetraut hätte. 2012 holte sich Simon Whitlock mit einem 11:5 über Wes Newton erstmals einen PDC Major Titel.  Der "Wizard" war 2013 auch auf dem besten Weg zu einer erfolgreichen Titelverteidigung, wurde dann aber im Finale von Adrian Lewis gestoppt. Im letzten Jahr setzte sich dann auch Michael van Gerwen mit einem 11:4 über Terry Jenkins erstmals die Krone auf und er schaffte das seltene Kunststück, in einem Jahr sowohl World als auch European Darts Champion zu werden. 2015 fand die EDC erstmals in Belgien statt, der Spielort war die Ethias Arena in Hasselt. Das Finale ging zum ersten Mal über die komplette Distanz und Mighty Mike drehte ein 7:10 noch in einen 11:10 Erfolg über Gary Anderson.

In 2016 hat die PDC die European Championship noch einmal aufgewertet und die Bedingungen und das Preisgeld geändert. Es wurde eine European Tour Order of Merit ins Leben gerufen, die die gewonnenen Preisgelder auf den 10 European Tour Events in 2016 gesammelt hat. Und nur die Top32 der European Order of Merrit sind für diesen Event qualifiziert. Man musste also zwingend auf der European Tour gespielt haben und eben auch erfolgreich gewesen sein, um bei diesem Event in Hasselt dabei sein zu können. Dies galt auch für 2017, wo die European Championship noch einmal in Hasselt in Belgien stattgefunden hat, bevor sie nun wieder nach Deutschland zurückkehren wird. 

Die Teilnehmer:
Qualifiziert sind die Top32 der European Tour Order of Merit

Spielemodus:
1. Runde - Best of 11 Legs
Achtelfinale - Best of 19 Legs
Viertelfinale - Best of 19 Legs
Halbfinale - Best of 21 Legs
Finale - Best of 21 Legs

Preisgeld 2019:
PlatzierungPreisgeld in £
Champion£120,000
Runner-Up£60,000
Halbfinalist£32,000
Viertelfinalist£20,000
2. Runde£10,000
1. Runde£6,000
Gesamt£500,000

Bisherige Sieger der PDC European Darts Championship
2008 Phil Taylor Adrian Lewis 11:05 Frankfurt a.M.
2009 Phil Taylor Steve Beaton 11:03 Hoofddorp
2010 Phil Taylor Wayne Jones 11:01 Dinslaken
2011 Phil Taylor Adrian Lewis 11:08 Düsseldorf
2012 Simon Whitlock Wes Newton 11:05 Mülheim
2013 Adrian Lewis Simon Whitlock 11:05 Mülheim
2014 Michael v. Gerwen Terry Jenkins 11:04 Mülheim
2015 Michael v. Gerwen Gary Anderson 11:10 Hasselt
2016 Michael v. Gerwen Mensur Suljovic 11:01 Hasselt
2017 Michael v. Gerwen Rob Cross 11:07 Hasselt
2018 James Wade Simon Whitlock 11:08 Dortmund
2019 Göttingen
Game one!

Ozzy 24.10.2019, 10.16 | (0/0) Kommentare | TB | PL

PDC World Grand Prix - Turnier History

Seit 1998 trägt die PDC jedes Jahr im Oktober den World Grand Prix aus. Es ist das einzige Major Turnier das im Modus Double-In/Double-Out gespielt wird. 1998 und 99 wurde das Turnier in den Casino Rooms in Rochester, Kent ausgetragen. Im Jahr 2000 fand der Event dann einmalig im Crosbie Cedars Hotel in Rosslare, County Wexford statt. Seit 2001 wird das Turnier im Citywest Hotel in Dublin gespielt. Der World Grand Prix ersetzte im PDC Kalender das von 1995-1997 gespielte World Pairs tournament.

Beim World Grand Prix treten die ersten 16 des PDC Order of Merit gegen die ersten 14 des Pro Tour Order of Merit, ergänzt um die beiden führenden der Irischen PDC Rangliste, an und kämpfen um den Titel und die ausgelobten 110.000 £ Siegprämie.

Preisgelder des PDC World Grand Prix
Das Gesamtpreisgeld des World Grand Prix beträgt  450.000 £, mit 110.000 £ für den Sieger.
Sieger110.000 £
Finalist50.000 £
Halbfinale25.000 £
Viertelfinale16.000 £
2. Runde10.000 £
1. Runde6.000 £
Gesamt450.000 £

Turnier Modus:
Es wird wie gesagt im Double-In und Double-Out Modus gespielt, was bedeutet, dass die Spieler auch mit einem Doppelfeld starten müssen, bevor die Punkte zählen. Gespielt wird im Satzmodus, das heisst, um einen Satz zu gewinnen muss man zuerst 3 Legs gewinnen (1Satz = Best of 5 Legs). Um ein Spiel zu gewinnen wird dann in der ersten Runde Best of 3 Sets, in Runde 2 und 3 wird Best of 5 Sets, die Halbfinals werden im Modus Best of 7 Sets und das Finale Best of 9 Sets gespielt. 

Frühere Gewinner
Jahr Sieger E Finalist Preisgeld
2019 450.000 £
2018 Maichael van Gerwen 5:2 Peter Wright 400.000 £
2017 Daryl Gurney 5:4 Simon Whitlock 400.000 £
2016 Michael van Gerwen 5:2 Gary Anderson 400.000 £
2015 Robert Thornton 5:4 Michael van Gerwen 400.000 £
2014 M. van Gerwen 5:3 James Wade 400.000 £
2013 Phil Taylor 6:0 Dave Chisnall 350.000 £
2012 M. van Gerwen 6:4 Mervyn King 350.000 £
2011 Phil Taylor 6:3 Brendan Dolan 350.000 £
2010 James Wade 6:3 Adrian Lewis 350.000 £
2009 Phil Taylor 6:3 R. van Barneveld 350.000 £
2008 Phil Taylor 6:2 R. van Barneveld 250.000 £
2007 James Wade 6:3 Terry Jenkins 200.000 £
2006 Phil Taylor 7:4 Terry Jenkins 130.000 £
2005 Phil Taylor 7:1 Colin Lloyd 100.000 £
2004 Colin Lloyd 7:3 Alan Warriner 100.000 £
2003 Phil Taylor 7:2 John Part 76.000 £
2002 Phil Taylor 7:3 John Part 70.000 £
2001 Alan Warriner 8:2 Roland Scholten 78.000 £
2000 Phil Taylor 6:1 Shayne Burgess 70.000 £
1999 Phil Taylor 6:1 Shayne Burgess 38.000 £
1998 Phil Taylor 13:8 Rod Harrington 38.000 £

Game on!

Ozzy 04.10.2019, 11.20 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Geschichte der Gibraltar Darts Trophy

Die Gibraltar Darts Trophy ist ein Turnier der European Tour der PDC und in 2019 das dreizehnte und damit letzte Turnier vor der European Darts Championship. Am Wochenende wird dieses Turnier stattfinden und so möchte ich ein wenig die Historie dieses Turnier beleuchten. Die Gibraltar Darts Trophy (GDT) ist ein Turnier mit einem ganz besonderen Flair. Das Event ist das ideale Urlaubsturnier: Eine bunte Mischung aus Sonne, Strand und Darts erwartet Spieler und Besucher inzwischen schon zum siebten Mal.

Alles Begann mit den Erfolgen von Carlos Rodriguez, Antonio Alcinas und Dylan Duo, mit denen die iberische Halbinsel nicht nur beim World Cup of Darts auf sich aufmerksam machte. Carlos Rodriguez erreichte 2008 sensationell als erster Spanier das Finale eines PDC Pro Tour Events und legte trotz seiner Finalniederlage gegen Colin Osborne mit den Grundstein für spätere Veranstaltungen in seinem Heimatland. 

2011 und 2012 fanden die ersten Events der PDC Europe in Benidorm statt. Beim Turnier zu Beginn des Jahres 2012 wurde zum letzten Mal nach dem alten System mit zwei Players Championship Events an einem Wochenende gespielt. In der letzten Saison ging es dann noch weiter südlich an den „Rock of Gibraltar“. Das Event ist das ideale Urlauber-Turnier mit einer Mischung aus Sonne, Strand und Darts. 

2013 gewann Phil Taylor mit einem 6:1 über Jamie Lewis den ersten Titel bei der Gibraltar Darts Trophy. Für „The Power“ war es ein wichtiger Erfolg, nachdem er zuvor seinen Titel bei der Premier League an Michael van Gerwen verloren hatte. 

2014 stand das Event ganz unter dem Zeichen der Rückkehr von James Wade. „The Machine“ hatte eine lange Leidenszeit hinter sich und musste sogar die Nichtberücksichtigung bei der Premier League überstehen. In Gibraltar zeigte sich James Wade dann von seiner besten Seite und mit dem erfolgreichen Comeback legte er den Grundstein für eine grandiose zweite Jahreshälfte, die Wade mit dem Gewinn von „The Masters“ krönte.

2015 dominierte Michael van Gerwen einfach alle Events in der ersten Hälfte des Jahres und auch in Gibraltar war er nicht zu schlagen. Nach dem Sieg in Gibraltar stand er kurz vor der 1 Millionen Pfund Preisgeldgrenze in der Order of Merit, die er dann nach dem Gewinn in München dann durchbrach.

2016 stand eigentlich komplett im Zeichen von Michael van Gerwen, der die meisten der European Tour Turniere für sich entscheiden konnte und auch in Gibraltar war das nicht anders.

2017 gewann Michael Smith das Turnier gegen Mensur Suljovic. 

2018 gewann Michael van Gerwen gegen Adrian Lewis. 

PREISGELDER
Sieger25.000 £
Finalist10.000 £
Halbfinale6.500 £
Viertelfinale5.000 £
3. Runde3.000 £
2. Runde2.000 £
1. Runde1.000 £
Gesamt-Preisgeld: 140.000 £


Bisherige Sieger der Gibraltar Darts Trophy
2013Phil TaylorJamie Lewis6:1Gibraltar
2014James WadeSteve Beaton6:4Gibraltar
2015Michael van GerwenTerry Jenkins6:3Gibraltar
2016Michael van GerwenDave Chisnall6:2
Gibraltar
2017Michael SmithMensur Suljovic6:4Gibraltar
2018Michael van GerwenAdrian Lewis8:3Gibraltar
2019Gibraltar

Ozzy 27.09.2019, 09.57 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Geschichte der International Darts Open

Wie immer vorab etwas Geschichte vor dem nächsten Turnier. Die „Sachsenarena“ ist mittlerweile ein fester Bestandteil im Turnier-Kalender, 2019 findet die International Darts Open (IDO) bereits zum fünften Mal in Riesa statt.  Mit der European Darts Trophy fand 2014 erstmals ein Darts-Event der PDC Europe in Sachsen statt und die Resonanz der Fans war überwältigend. 

Rekordstadt Riesa! Am 3. September 2016 wurde in der Sachsenarena ein neuer deutscher Zuschauerrekord aufgestellt. 3.511 Besucher waren bei der Samstagabend-Session der International Darts Open (IDO) live vor Ort – mehr als je zuvor beim Darts auf deutschem Boden!

Der Rekord wurde 2017 zwar von Göttingen gebrochen, doch es spricht ja nichts dagegen, dass das sächsische Riesa ihn sich zurückholt. Zum Auftakt 2015 hieß der Sieger Michael Smith, 2016 holte sich der Österreicher Mensur Suljovic in einem packenden Finale seinen ersten Titel auf der European Tour. 2017 gewann Peter Wright und 2018 setzte der Waliser Gerwyn Price erstmals seinen Namen in die Siegerliste der European Tour.


Turniermodus:
Es spielen 48 Spieler in dem Turnier. Zu einem bestimmten Datum vor dem Turnier werden die Top16 der PDC ProTour Order of Merrit als gesetzte Spieler festgelegt. Danach gibt es noch drei Qualifikationsturniere, 18 Spieler kommen aus dem UK Qualifyer, 8 Spieler können sich bei einem European Qualifyer einen Platz sichern und 4 Spieler holen sich ihr Ticket auf dem Nationalen Qualifyer, ein Qualifier aus Südeuropa und ein Qualifier aus Nordeuropa.

Gespielt wird an drei Tagen im KO System, am ersten Tag gibt es zwei Sessions mit je 8 Spielen in denen die 32 Qualifikanten gegeneinander spielen. Die 16 Gewinner spielen dann am zweiten Tag gegen die 16 gesetzten Spieler. Am letzten Tag findet am Nachmittag das Achtelfinale statt und am Abend gibt es dann die Spiele des Viertelfinale, Halbfinale und Finale.

Gespielt werden alle Spiele im Modus Best of 11.

Preisgeld 2019

Stage (num. of players) Prize money
Winner (1) £25,000
Runner-up (1) £10,000
Semi-finalists (2) £6,500
Quarter-finalists (4) £5,000
Third round losers (8) £3,000
Second round losers (16) £2,000
First round losers (16) £1,000
Total
£140,000


Frühere Gewinner der International Darts Open
2015Michael SmithBenito van de Pas6:3Riesa
2016Mensur SuljovicKim Huybrechts6:5Riesa
2017Peter WrightKim Huybrechts6:5Riesa
2018Gerwyn Price Simon Whitlock8:3Riesa
2019Riesa

Ozzy 13.09.2019, 10.45 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Das World Matchplay - Die Geschichte



Am Samstag den 20.07.2019 startet das World Matchplay zum 26.ten mal. Das zweitälteste Turnier der PDC findet immer im Sommer in dem englischen Badeort Blackpool im historischen Winter Garden statt. Seit 1994 wird dieses Major Turnier ausgetragen und der absolute Champion dieses Turniers ist Phil "The Power" Taylor, der das Turnier ganze 16mal gewinnen konnte und nach seinem Rücktritt wurde die Matchplay Trophäe ind Phil Taylor Trophy umbenannt. 

Der Turniermodus
Bei diesem im K.O.-System durchgeführten Turnier mit 32 Teilnehmern wird jede Partie in Legs gespielt. In der ersten Runde müssen zehn Legs gewonnen werden, bis zum Finale steigt die Anzahl der zu gewinnenden Legs pro Runde an, im Finale wird dann mit 18 Gewinnlegs gespielt. Bis 2012 unterschied sich das World Matchplay von anderen Dartturnieren dadurch, dass kein Entscheidungs-Leg angesetzt wurde. Stattdessen wurde solange gespielt, bis ein Spieler sich einen Vorsprung von zwei Legs herausspielen konnte. Diese Regelung wurde 2013 abgeändert. Die Anzahl der Extra-Legs, in denen ein Spieler die Entscheidung durch einen Vorsprung von zwei Legs herbeiführen kann, ist seitdem auf fünf begrenzt. Anschließend wird ggf. ein Entscheidungs-Leg gespielt, das einem Sudden Death entspricht.

First Round - Best of 19 legs
Second Round - Best of 25 legs
Quarter-Finals - Best of 31 legs
Semi-Finals - Best of 33 legs
Final - Best of 35 legs

Preisgelder des World Matchplay Darts 2019
Das Gesamtpreisgeld des World Matchplay beträgt in 2019 700.000 £ mit 150.000 £ für den Sieger.
Sieger 150.000 £
Finalist 70.000 £
Halbfinale 50.000 £
Viertelfinale 25.000 £
2. Runde 15.000 £
1. Runde 10.000 £
Gesamt 700.000 £


Frühere Gewinner
Jahr Sieger Ergebnis Finalist Preis-Pool
1994 Larry Butler 16:12 Dennis Priestley 42.800 £
1995 Phil Taylor 16:11 Dennis Priestley 42.800 £
1996 Peter Evison 16:14 Dennis Priestley 52.000 £
1997 Phil Taylor 16:11 Alan Warriner 48.000 £
1998 Rod Harrington 19:7 Ronnie Baxter 58.000 £
1999 Rod Harrington 19:17 Peter Manley 58.000 £
2000 Phil Taylor 18:12 Alan Warriner 58.000 £
2001 Phil Taylor 18:10 Richie Burnett 65.000 £
2002 Phil Taylor 18:16 John Part 75.500 £
2003 Phil Taylor 18:12 Wayne Mardle 80.000 £
2004 Phil Taylor 18:8 Mark Dudbridge 100.000 £
2005 Colin Lloyd 18:12 John Part 120.000 £
2006 Phil Taylor 18:11 James Wade 150.000 £
2007 James Wade 18:7 Terry Jenkins 200.000 £
2008 Phil Taylor 18:9 James Wade 300.000 £
2009 Phil Taylor 18:4 Terry Jenkins 400.000 £
2010 Phil Taylor 18:12 Raymond van Barneveld 400.000 £
2011 Phil Taylor 18:8 James Wade 400.000 £
2012 Phil Taylor 18:15 James Wade 400.000 £
2013 Phil Taylor 18:13 Adrian Lewis 400.000 £
2014 Phil Taylor 18:9 Michael van Gerwen 450.000 £
2015 Michael van Gerwen 17:12 James Wade 450.000 £
2016 Michael van Gerwen 18:10 Phil Taylor 450.000 £
2017 Phil Taylor 18:8 Peter Wright 500.000 £
2018 Gary Anderson 21-19 Mensur Suljovic 500.000 £
2019 700.000 £

Game on!

Ozzy 21.07.2019, 14.18 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Danish Darts Open - History

2018 fand mit der Danish Darts Open erstmals ein European Tour Event in Dänemark statt. Und die DDO in den "Bröndby Hallen" in Kopenhagen haben eindrucksvoll gezeigt, dass ganz Skandinavien Darts-verrückt ist. Nach der erfolgreichen Premiere stand es außer Frage, ob das Event im hohen Norden im Turnierkalender verbleibt. Und so gibt es in diesem Jahr zum zweiten mal die Danish Darts Open.

Etwas anders als bei den anderen European Tour Events, gibt es hier nur 2 Hostnation Qualifier, dafür dürfen noch 2 Spieler von der Nordic Baltic Tour an dem Turnier teilnehmen. Alles andere ist den anderen Turnieren gleich. 

Turniermodus:
Es spielen 48 Spieler in dem Turnier. Zu einem bestimmten Datum vor dem Turnier werden die Top16 der PDC Europe Order of Merit als gesetzte Spieler festgelegt. Danach gibt es noch weitere Qualifikationsturniere, 18 Spieler kommen aus dem UK Qualifyer, 8 Spieler können sich bei einem European Qualifyer einen Platz sichern, 4 Spieler holen sich ihr Ticket auf dem Nationalen Qualifyer und je einen Spieler gibt es aus dem Nordic Qualifier und aus dem East Europe Qualifier.

Gespielt wird an drei Tagen im KO System, am ersten Tag gibt es zwei Sessions mit je 8 Spielen in denen die 32 Qualifikanten gegeneinander spielen. Die 16 Gewinner spielen dann am zweiten Tag gegen die 16 gesetzten Spieler. Am letzten Tag findet am Nachmittag das Achtelfinale statt und am Abend gibt es dann die Spiele des Viertelfinale, Halbfinale und Finale.

Gespielt werden alle Spiele im Modus Best of 11. 
Neu seit 2018. Am Finalabend werden Viertelfinale und Halbfinale im Modus Best of 13 gespielt und das Finale im Modus Best of 15

Preisgeld 2019
Stage (num. of players)Prize money
Winner(1)£25,000
Runner-up(1)£10,000
Semi-finalists(2)£6,500
Quarter-finalists(4)£5,000
Third round losers(8)£3,000
Second round losers(16)£2,000
First round losers(16)£1,000
Total£140,000

Und das waren die früheren Gewinner
Bisherige Sieger der Danish Darts Open (European Tour)
2018 Mensur Suljovic Simon Whitlock 8:3 Kopenhagen
2019 Kopenhagen

Game on!

Ozzy 14.06.2019, 19.54 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Geschichte der Dutch Darts Masters

Die European Tour wäre nicht die European Tour ohne die jährlich stattfindenden Dutch Darts Masters (DDM)! Bereits seid 2012 gibt es dieses Turnier in Holland, auch wenn es schon öfters den Austragungsort geändert hat. In 2019 ist man zum zweiten mal  in der „Ijsselhallen“ in Zwolle zu Gast. Die DDM sind seit fünf Jahren die „Mighty-Mike-Festspiele“, seit fünf Jahren ist die Nummer eins unbesiegt in seiner Heimat.

In 2018 kam nun zum ersten Mal ein zweiter Event in den Niederlanden dazu. In Maastricht in der im Vorjahr noch die Dutch Darts Masters ausgetragen wurden, wurden die Dutch Darts Championship ausgetragen, die es in 2019 nicht geben wird. Statt dessen wird das World Series of Darts Finals in 2019 in Amsterdam stattfinden 

Das erste Event für die PDC Europe waren zwei Pro Tour Events an einem Wochenende im „Koningshof“ im Jahr 2007, die beide von Phil Taylor gewonnen wurden. In den folgenden Jahren wurden bis zu vier Events in den Niederlanden ausgetragen, gespielt wurde bis auf eine Ausnahme dabei im „Van der Valk“ in Nuland. Dort wurde im Jahr 2012 auch erstmals die Dutch Darts Masters im Rahmen der European Tour ausgetragen. Es gewann der Australier Simon Whitlock mit einem 6:1 gegen Paul Nicholson. 

2013 und 2014 kehrte die Dutch Darts Masters in den „Koningshof“ in Veldhoven zurück, die Events wurden von Kim Huybrechts und Michael van Gerwen gewonnen. Für Michael van Gerwen war es 2014 das erste Event als amtierender World Darts Champion und die Dutch Darts Masters wurden zu den „Mighty Mike Festspielen“. Die Fans im „Koningshof“ feierten ihren neuen Helden und der belohnte seine Anhänger mit dem Turniersieg. Die Anfrage nach Tickets für die Dutch Darts Masters war dermaßen groß, dass man für 2015 mit der „Evenementenhal“ in Venray einen größeren Spielort benötigte. Die Evenementenhal war auch 2016 Austragungsort und van Gerwen blieb insgesamt drei Jahre lang ungeschlagen. 2017 erfolgt nun der Umzug nach Maastricht und mit Sicherheit eine Fortsetzung der Festspiele in Oranje!

Turniermodus:
Es spielen 48 Spieler in dem Turnier. Zu einem bestimmten Datum vor dem Turnier werden die Top16 der PDC ProTour Order of Merit als gesetzte Spieler festgelegt. Danach gibt es noch fünf Qualifikationsturniere, 18 Spieler kommen aus dem UK Qualifyer, 8 Spieler können sich bei einem European Qualifyer einen Platz sichern und 4 Spieler holen sich ihr Ticket auf dem Nationalen Qualifyer und je einen Spieler gibt es aus dem Nordic Qualifier und aus dem East Europe Qualifier.

Gespielt wird an drei Tagen im KO System, am ersten Tag gibt es zwei Sessions mit je 8 Spielen in denen die 32 Qualifikanten gegeneinander spielen. Die 16 Gewinner spielen dann am zweiten Tag gegen die 16 gesetzten Spieler. Am letzten Tag findet am Nachmittag das Achtelfinale statt und am Abend gibt es dann die Spiele des Viertelfinale, Halbfinale und Finale.

Gespielt werden alle Spiele im Modus Best of 11. Halbfinale Best of 13, Finale Best of 15 Legs!

Preisgeld 2019:
Stage (num. of players) Prize money
Winner (1) £25,000
Runner-up (1) £10,000
Semi-finalists (2) £6,500
Quarter-finalists (4) £5,000
Third round losers (8) £3,000
Second round losers (16) £2,000
First round losers (16) £1,000
Total £140,000

Bisherige Sieger der Dutch Darts Masters & Championship
2012 DDM Simon Whitlock Paul Nicholsen 6:1 Nuland
2013 DDM Kim Huybrechts Brendan Dolan 6:3 Veldhoven
2014 DDM Michael van Gerwen Mervyn King 6:4 Veldhoven
2015 DDM Michael van Gerwen Justin Pipe 6:0 Venray E-Book
2016 DDM Michael van Gerwen Daryl Gurney 6:2 Venray E-Book
2017 DDM Michael van Gerwen Steve Beaton 6:2 Maastricht
2018 DDM Michael van Gerwen Steve Lennon 8:5 Zwolle
2018 DDC Ian White Ricky Evans 8:5 Maastricht
2019 DDM Zwolle

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Ozzy 24.05.2019, 09.32 | (0/0) Kommentare | TB | PL

German Darts Open - History

Am kommenden Wochenende findet nun zum dritten mal in Saarbrücken die German Darts Open statt. Die German Darts Open (GDO) gibt es erst seit 2017, doch bereits im zweiten Jahr hat sich das Event in der Hauptstadt des Saarlands fest in den Herzen aller deutschen Darts-Fans verankert. "Allez Hopp!" Am 15. April 2018 wurde in der „Saarlandhalle“ Geschichte geschrieben, als Max Hopp den perfekten Tag erwischte und mit dem 8:7 über Michael Smith als erster Deutscher überhaupt ein Pro Tour Event der PDC für sich entscheiden konnte.

Turniermodus:
Es spielen 48 Spieler in dem Turnier. Zu einem bestimmten Datum vor dem Turnier werden die Top16 der PDC Europe Order of Merit als gesetzte Spieler festgelegt. Danach gibt es noch weitere Qualifikationsturniere, 18 Spieler kommen aus dem UK Qualifyer, 8 Spieler können sich bei einem European Qualifyer einen Platz sichern, 4 Spieler holen sich ihr Ticket auf dem Nationalen Qualifyer und je einen Spieler gibt es aus dem Nordic Qualifier und aus dem East Europe Qualifier.

Gespielt wird an drei Tagen im KO System, am ersten Tag gibt es zwei Sessions mit je 8 Spielen in denen die 32 Qualifikanten gegeneinander spielen. Die 16 Gewinner spielen dann am zweiten Tag gegen die 16 gesetzten Spieler. Am letzten Tag findet am Nachmittag das Achtelfinale statt und am Abend gibt es dann die Spiele des Viertelfinale, Halbfinale und Finale.

Gespielt werden alle Spiele im Modus Best of 11.
Neu seit 2018. Am Finalabend werden Viertelfinale und Halbfinale im Modus Best of 13 gespielt und das Finale im Modus Best of 15

Preisgeld 2019
Stage (num. of players)Prize money
Winner(1)£25,000
Runner-up(1)£10,000
Semi-finalists(2)£6,500
Quarter-finalists(4)£5,000
Third round losers(8)£3,000
Second round losers(16)£2,000
First round losers(16)£1,000
Total£140,000

Und das waren die früheren Gewinner
Bisherige Sieger der German Darts Open (European Tour)
2017 Peter Wright Benito van de Pas 6:5 Saarbrücken
2018 Max Hopp Michael Smith 8:7 Saarbrücken
2019 Michael van Gerwen Ian White 8:3 Saarbrücken
2020

Game on!

Ozzy 26.04.2019, 09.06 | (0/0) Kommentare | TB | PL

German Darts Grand Prix - Turniergeschichte

Den German Darts Grand Prix gibt es in 2019 zum dritten mal und auch diesmal wieder am Osterwochenende in München.

Die European Tour ist zurück in München, nach einem Jahr Pause fliegen die Pfeile wieder in der bayerischen Landeshauptstadt. Neuer Name, neuer Spielort, aber der gleiche Termin. Da die Bezeichnung German Darts Masters für das World Series Event in Deutschland vorgesehen ist, gab es 2018 in München den German Darts Grand Prix (GDGP), der 2017 erstmals in Mannheim stattfand. Die neue Heimat ist das „Zenith“ direkt in München, nachdem 2015 und 2016 noch im benachbarten Unterschleißheim geworfen wurde. Dafür bleibt München das Osterwochenende vorbehalten und der GDGP ist das einzige ET Event, an dem von Sa - Mo gespielt wird.

Turniermodus:
Es spielen 48 Spieler in dem Turnier. Zu einem bestimmten Datum vor dem Turnier werden die Top16 der PDC European Tour Order of Merit als gesetzte Spieler festgelegt. Danach gibt es noch drei Qualifikationsturniere, 18 Spieler kommen aus dem UK Qualifier, 8 Spieler können sich bei einem European Qualifier einen Platz sichern und 4 Spieler holen sich ihr Ticket auf dem Nationalen Qualifier, dazu kommen seit 2017 ein Eastern Europe und ein Nordic Baltic Qualifier.

Gespielt wird an drei Tagen im KO System, am ersten Tag gibt es zwei Sessions mit je 8 Spielen in denen die 32 Qualifikanten gegeneinander spielen. Die 16 Gewinner spielen dann am zweiten Tag gegen die 16 gesetzten Spieler. Am letzten Tag findet am Nachmittag das Achtelfinale statt und am Abend gibt es dann die Spiele des Viertelfinale, Halbfinale und Finale.

Gespielt werden alle Spiele im Modus Best of 11. Semifinals im Modus Best of 13 und Finale Best of 15

Preisgeld 2019
Stage (num. of players) Prize money
Winner (1) £25,000
Runner-up (1) £10,000
Semi-finalists (2) £6,500
Quarter-finalists (4) £5,000
Third round losers (8) £3,000
Second round losers (16) £2,000
First round losers (16) £1,000
Total
£140,000

Bisherige Sieger des German Darts Grand Prix
2017 Michael van Gerwen Rob Cross 6:3 Mannheim
2018 Michael van Gerwen Peter Wright 8:5 München
2019 Michael van Gerwen Simon Whitlock 8:3 München
2020

Ozzy 20.04.2019, 12.21 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Anfängertipps: Alles zum Thema Turniere


In den letzten Jahren hab ich sehr viel über die regionalen Turnierserien geschrieben, Berichte, Interviews etc. und trotzdem erreichen mich immer wieder Anfragen von Anfängern, wie das denn so ist bei den Turnieren. Ich denke, ich fasse mal meine Erfahrungen der letzte Jahre in diesem Artikel zusammen in einer Art Frage und Antwort. Die häufigste Frage ist:

1. Ich habe gerade erst angefangen, ab wann sollte ich denn auf Turniere gehen?
Viele Anfänger trainieren erst mal zu Hause alleine und wissen nicht so richtig, ab wann sie denn zu einem Turnier oder in einen Verein gehen sollten. Auch ich hab mich zu meiner Anfangszeit erstmal nur zu Hause versteckt und hatte viel zu hohe Ansprüche an mich selbst, da ich Steeldart ja nur von den Profis kannte. Später erkannte ich, dass es selbst als Anfänger nichts besseres gibt, als sich direkt in echte Matches und Vergleiche mit anderen zu stürzen. Denn zu Hause im Training kann jeder gut spielen, aber erst wenn das Adrenalin durch deine Venen pumpt, weil du in einem echten Wettkampf stehst, dann noch gut zu spielen, ist eine ganz andere Sache. Es gibt keine richtigen oder falschen  Zeitpunkt für dein erstes Turnier. Es ist fast so wie mit dem allgemeinem Mantra im Darts, nicht denken ... tue es einfach!

2. Was erwartet mich bei einem Turnier?
Zunächst einmal erwarten dich immer durchweg nette andere Darter, denn Darter sind ein geselliges Völkchen und freuen sich über jeden Neuen und wenn man direkt am Anfang dem Turnierleiter sagt, dass man zum ersten mal da ist oder nur wenig Erfahrung hat, dann findet sich immer jemand, der dir alles erklärt. Ich glaube, das erschreckendste für einen Neuen ist, dass man Schreiben muss. bzw. Rechnen.  Wenn man aber sagt, dass man das noch nicht gemacht hat, dann helfen einem die Spieler dabei. Die meisten sagen dann den Score an, den sie geworfen haben, weil sie es schneller erfassen als der Neuling, dann notiert man das gesagte und während der nächste Spieler wirft, kann man ganz in Ruhe den genannten Score von der Restzahl abziehen und die neue Restzahl aufschreiben. Je öfter man dabei ist, um so leichter fällt einem dann das Schreiben. 
Tipp: Wichtig ist, dass man als Schreiber am besten mit dem Rücken zum Spieler steht, leicht seitlich mit Blick auf das Board und sich so wenig wie möglich bewegt, vor allem während der Würfe, um nicht im Blickfeld des Spielers für Ablenkung zu sorgen.

3. Wie läuft so ein Turnier ab? 
Zunächst wird meist ein Meldeschluss genannt, man sollte reichlich vorher das sein, zum warm spielen und sich ein Bild von der Lokalität zu machen. Bis zum Meldeschluss meldet man sich bei der Turnierleitung und zahlt zunächst sein Startgeld. In der Regel gibt es dann Vorrundenspiele, alle gemeldeten Spieler werden zu Gruppen zusammen gelost und in denen jeder gegen jeden spielt. Am Ende gibt es in jeder Gruppe ein Platzierung vom 1. bis n.ten Platz und die wird dann benutzt, um danach einen Turnierplan zu setzen. Danach wird dann wie gesagt das eigentlich Turnier gestartet , die Turnierleitung legt fest nach welchem Modus gespielt wird. Meistens werden Doppel-KO-Pläne gespielt, das bedeutet, verliert man sein erstes Spiel rutscht man auf die Verliererseite und kann da noch mal weiterspielen, erst wenn man zweimal verloren hat, ist man komplett raus aus dem Turnier. Am Ende kann man stets erfragen, welchen Platz man denn jetzt belegt hat. Aus allen Startgelder entsteht ein Jackpot, der an dem Abend ausgeschüttet wird, meistens natürlich auf die vorderen Plätze. Je größer das Starterfeld desto mehr Plätze werden auch mit einem Preisgeld bedacht.   

4. Was brauch ich auf einem Turnier?
Nun zunächst solltest du natürlich dein Dartequipment dabei haben. Hab ein paar Flights und Shafts als Reserve dabei, falls mal etwas während des Turniers kaputt geht. Durch einen Robin Hood zerschiesst man sich schon mal einen Flight oder auch einen Shaft. Wenn du noch gar keine eigenen Darts hast, kann man immer auch Anfragen, ob es irgendwelche Hausdarts gibt, dass solltest Du aber vorher klären. 

5. Wie lange geht so ein Turnier?
Die meisten Turniere finden an den Wochenende statt und sind oft abendfüllende, manchmal sogar tagesfüllende Angelegenheiten. Das kommt ganz drauf an, wieviele Spieler vor Ort sind, auf wie vielen Boards gleichzeitig gespielt werden kann und welches Turnierformat gewählt wird. Ein Beispiel: bei unseren Sonntagsturnieren der Dart-Tour-Hamburg starten wir 15 Uhr und spielen mit Teilnehmerzahlen zwischen 32 und 40+ ... das angestrebte Ziel sind 6 Stunden, so dass die Turnier so gegen 21 Uhr enden. Man muss natürlich nicht bis ganz zum Schluss bleiben, wenn man vorher schon ausgeschieden ist, auch wenn das ein sehr gern gesehener Zug ist und den Respekt gegenüber den Besten zum Ausdruck bringt. 

Solltet Ihr noch weitere Fragen haben, dann schreibt mir doch einfach über mein Kontaktformular 

Ozzy 05.04.2019, 20.58 | (0/0) Kommentare | TB | PL