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Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Worldmatchplay

Word Matchplay 2015 - Finale



Es ist angerichtet, zwei der besten Darts-Spieler dieser Welt treffen in einem der größten Turniere der Welt aufeinander und wollen herausfinden, wer am heutigen Abend der Bessere ist und wer den Pokal am Ende in den Händen halten kann und das Preisgeld von 100.000 £ mitnehmen darf. Wird es Phil Taylor bezwinger James Wade sein, der damit dieses Turnier zum zweiten mal gewinnen würde. Oder wird die Nummer1 der Welt Michael van Gerwen sich diesen Pokal holen und ein weiteres Turnier auf seiner Habenseite verbuchen.

Michael van Gerwen 17-12 James Wade

Das Finale startet und beide spielen Kopf an Kopf, Wade scheint wiederum sehr stark zu sein und MvG ist nicht so stark, wie man ihn normalerweise kennt. Aber beide lassen sowohl Möglichkeiten aus, in Führung zu gehen und haben aber auch beide immer wieder die Kraft auszugleichen. Zur zweiten Pause steht es 5:5 ausgeglichen. Und heute zieht MvG in der dritten Session einen kleinen Spurt an und schafft zwei Breaks gegen James Wade, am Ende der dritten Session führt er mit 9:6. Mal sehen ob James Wade anders als Peter Wright sich zurück kämpfen kann. Wade findet heute noch keine Mittel, um sich gegen diesen MvG zurück zu kämpfen. Nach der vierten Session steht es 12:8 für van Gerwen. Die fünfte Session kostet Wade wieder ein Spiel und nun steht es bereits 15:10 für Michael van Gerwen. Am Ende war es heute zu schwer für James Wade, sein aller bestes Spiel zu zeigen und Michael van Gerwen holt sich die Krone des WorldMatchplay 2015.

Game on!

Ozzy 26.07.2015, 19.40 | (0/0) Kommentare | TB | PL

World Matchplay 2015 - Halbfinals Zusammenfassung

Was haben die Halbfinals nun gebracht? Eine Ähra ging mit dem Sieg von James Wade über Phil Taylor zu Ende. Im 39.ten Spiel seit 2007 und nach 7 Titeln in Folge, war gestern im Halbfinale Schluss für den Großmeister. James Wade war tödlich auf die Finishes, der Score war zwar etwas schlechter als der von Phil Taylor, aber das Spiel entschied sich auf die Doubles.

Auch im zweiten Spiel ist die Statistik völlig irreführend, denn Peter Wright war sowohl im Average besser als Michael van Gerwen als auch auf die Doppel und doch hat er dieses Spiel verloren. Verloren hat er es natürlich bereits in der zweiten Session, als Wright für einen Moment das Spiel an MvG abgab und sich zweimal breaken liess und die zweite Session mit 5:0 verlor. Alle anderen Sessions waren die beiden Kopf an Kopf und voll auf Augenhöhe. MvG war hinten raus tatsächlich der schlechtere Spieler und konnte doch einfach nur den Vorsprung aus Session2 bis zum Ende nach Hause bringen.

Im Finale stehen also James Wade und Michael van Gerwen. Wenn van Gerwen heute so spielt, wie gestern gegen Wright, dann wird er meiner Meinung nach verlieren, denn Wade ist ein Comebacker, er würde über die Distanz wieder zurückkommen können bei einem Rückstand. Ich bin auf jedenfall sehr gespannt, ob es einen neuen Namen auf der Trophy geben wird, oder ob es bei den bisherigen Siegernamen bleibt und James Wade sich ein zweites mal eintragen kann. Er ist ja nach Phil Taylor sowieso schon der zweiterfolgreichste Spieler beim Worldmatchplay und vielleicht wird es ja in Zukunft das Wohnzimmer der James Wade sein.

Game on!

Ozzy 26.07.2015, 11.05 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Word Matchplay 2015 - Semifinals



Es geht auf die Zielgerade, heute Halbfinale und morgen das Finale, aber wer von den verbliebenen 4 Spieler bleibt und wer geht. Die Spiele können nicht spannender sein. Als erstes sehen wir die beiden erfolgreichsten Spieler aller Zeiten beim Worldmatchplay mit Phil Taylor und James Wade und dann kommt noch das Spiel zwischen Peter Wright und Michael van Gerwen. Heute geht es im Modus Best of 33 Legs und natürlich wieder die 2 Clear Legs Regel, wie auch schon an den anderen Tagen.

Die Spiele des Halbfinals:
Phil Taylor 14-17 James Wade

Das Spiel startet mit drei Breaks in Folge, keiner kann sein Anwurf durchbringen, bis zum 4.ten Leg als Phil Taylor dann sein erstes Leg nach Hause bringt. Im fünften Leg kann sich Taylor mit einer 180 in Front bringen und könnte sich zuerst mit 90 finishen, aber er verpasst das Bullseye und als er das zweitemal auf das Bull spielt trifft er nur die 5, so kann er sich nur noch stellen und James Wade finished ein Shanghai. So steht es zur ersten Pause 3:2 für Taylor. Nach der Pause kommt Taylor gut wieder ins Spiel und spielt direkt einen 10-Darter. Danach geht alles Kopf an Kopf, Taylor kann seinen Average auf 110 erhöhen und Wade steigert sich auf 103er Average. Im letzten Leg der zweiten Session wirft Taylor an und verpasst ein 106er Finish und Wade holt sich ein Break und kann vor der zweiten Pause zum 5:5 ausgleichen. In der dritten Session hat Phil Taylor ein kleinen Knick in seiner Doppelquote und James springt direkt in dies Lücke und kann sich zur dritten Pause zum erstenmal mit 8:7 in Front bringen. Nach der dritten Pause gelingt Wade das dritte Leg in Folge und führt nun 9:7, doch dann zieh Taylor das Spiel wieder an und kann wieder ausgleichen zum 9:9 und zur vierten Pause nach 20 Legs steht es 10:10. Nach der Pause dreht James Wade erneut an der Schraube und kann 3 Legs am Stück gewinnen, bevor Taylor ein Leg gewinnen kann. Doch zur nächsten Pause steht es 14:11 für James Wade und nun sieht es nicht mehr so gut aus für Phil Taylor. Wird er im 39.ten Leg seit 2007 zum erstenmal wieder geschlagen? Und dann scheint sich alles gegen Phil Taylor verschworen zu haben, er trifft keine Trippel mehr und er finished auch nicht mehr. Darts fliegen aus dem Board und am Ende sieht es so aus als würde er sich die Niederlage schon eingestehen, bevor es wirklich zu Ende ist. Beim Stand von 16:12 schafft es James Wade nicht über die Ziellinie zu gehen und so holt sich Taylor noch zwei Matches, aber irgendwo steht es fest, er wird dieses Spiel verlieren und so passiert es ... Wade gewinnt 17:14 und geht ins Finale. Taylors Geschichte in Blackpool muss nun wieder neu geschrieben werden.

Michael van Gerwen 17-12 Peter Wright

In der ersten Session gewinnen beide alle ihre Anwurfspiele, es gibt kein Break und da Peter Wright angefangen hat, führt er mit 3:2 zur ersten Pause. Nach der Pause dreht aber die Nummer 1 der Welt auf und Peter Wright kann nicht wirklich etwas dagegen setzen. Er verliert die zweite Session 5:0 und so steht es 7:3 zur zweiten Pause. Hoffentlich hilft die kleine Pause Peter Wright wieder auf die Spur zu kommen und wieder mitzuspielen, sonst lösen sich seine Titelambitionen schnell in Rauch auf. In der dritten Session baut Peter Wright langsam wieder sein Selbstvertrauen auf und auch wenn er kein Break schafft, so gewinnt er doch die Session wieder 3:2 und verkürzt auf 6:9. Auch in diesem Spiel scheint es so zu sein, dass derjenige Spieler mit dem kleineren Average gewinnt, weil er eine bessere Doppelquote hat.  Die vierte Session gewinnt MvG mit 3:2 und zur kurzen Pause steht es 12:8. Kann Peter Wright noch irgendetwas machen, um diesen Abstand noch zu verringern oder marschiert der Niederländer durch. Wright kann die 5.te Session wieder 3:2 gewinnen, aber der Abstand ist immer noch sehr groß. MvG führt 14:11 zur letzten Pause. Und dann ist es vorbei, MvG gewinnt das Match 17-12 und zieht ins Finale ein.

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Ozzy 25.07.2015, 20.23 | (0/0) Kommentare | TB | PL

World Matchplay 2015 - Runde 3 Zusammenfassung

Das Viertelfinale des World Matchplay 2015 ist vorbei und 4 Spieler sind noch im Turnier. Es ist sicher kein Wunder das wir hier die Nummer1, 2, 5 und 6 der Welt sehen werden, aber es verspricht, dass wir super Halbfinals sehen werden. Was lässt sich aus den Spielen ablesen?

Peter Wright besiegt die Überraschung Nummer1 Gerwyn Price und zwar so, dass man deutlich gesehen hat, zu was Peter Wright fähig ist. Jetzt trifft er auf Michael van Gerwen, den er vor kurzem in Japan im Halbfinale zum erstenmal bei einem TV Turnier besiegen konnte und danach auch sehr bewegt war. Klar wer Peter Wright die letzten zwei Jahre beobachtet hat, der weiss, dieser Peter Wright mit all seiner Inszenierung auf der Bühne aber auch all seiner sportlichen Weiterentwicklung ist an dem Punkt angekommen, wo es Zeit wird, dass er einen der großen Titel dieser Welt gewinnen wird.

Michael van Gerwen musste sich seinen Einzug ins Halbfinale unerwartet schwer erkämpfen und war dabei auch in keinsterweise so überzeugend wie man es von ihm eigentlich erwartet. Michael der unglaublich beeindruckend in dieses Jahr 2015 startete, scheint so seit zwei Monaten ein kleines Loch zu haben, er verlor auf der European Tour, er verlor auf der World Tour in Japan und er konnte auch auf den Floorturnieren keinen weiteren Titel mehr holen. Es sieht so aus, als müsste sich MvG sehr strecken, um vielleicht gegen Peter Wright wieder in die Spur zu kommen. Spielt er so, wie gegen Ian White wird der Sieger wohl Peter Wright heissen.

James Wade ist in diesem Jahr ebenfalls in sehr guter Verfassung, und ein James Wade in TopForm ist immer eine große Gefahr. Gegen Mensur Suljovic hat er alles richtig gemacht, er hat von Anfang an Druck gemacht, sich direkt schnell absetzen können und so Mensur nicht ins Spiel kommen lassen. Dieser James Wade ist brandgefährlich und das er einen Phil Taylor besiegen kann, hat er ja letztes Jahr im herbst bewiesen.

Phil Taylor allerdings hat gestern noch einmal deutlich gezeigt, dass er ein klares Ziel vor Augen hat, er will diesen 16.ten Titel und auch im 8.ten Jahr weiterhin ungeschlagen bleiben. Sollte Taylor das Turnier gewinnen, dann würde er wohl auf 2 in der PDC Order of Merrit bleiben, fällt er heute im Halbfinale raus oder verliert im Finale, dann wird ihn Gary Anderson von Platz 2 verdrängen. Dave Chisnall war ein sehr guter Gegner für Phil Taylor, den er aber sowas von dominiert hat, dass alle anderen sich warm anziehen müssen. Dieser Phil Taylor ist brandgefährlich - a man on a mission.

Game on!

Ozzy 25.07.2015, 09.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Word Matchplay 2015 - Runde3 - Tag2



Heute vor einem Jahr spielte Phil Taylor einen Neundarter und heute Abend ist er wieder dran am zweiten Abend des Viertelfinales des WorldMatchplay und vielleicht braucht er ja sogar eines,um den starken Dave Chisnall aus dem Turnier zu werfen. Aber zu erst heisst es natürlich Daumen drücken für Mensur Suljovic. Er hat zwar gegen James Wade eine gute persönliche Bilanz mit 3:2 Siegen, aber so ein Viertelfinale ist schon ganz was besonderes.

Die Spiele des heutigen Abends:
James Wade 16-11 Mensur Suljovic

Das spiel startet langsam, wenn man das bei einem Spiel von Mensur Suljovic so sagen kann. Er braucht ein wenig, um ins Spiel zu kommen und so kann James Wade sich das erste Match als Break nehmen. Aber im zweiten Leg bringt Mensur alles wieder in Ordnung in dem er ein Rebreak schafft. Im dritten Leg schafft dann Mensur als erster einen Anwurf auch zu gewinnen. Auch Wade bringt seinen Anwurf durch und kann danach ein kleines Break schaffen und mit 3:2 in die erste Pause gehen. Nach der Pause kann Mensur sich aber wieder zurück breaken und macht einen Fehler, in dem er sich mit dem Publikum anlegt, weil die gebuuht haben, als er wieder einmal recht lange vor dem Oche stand. Zur zweiten Pause hat James Wade die zweite Session auch mit 3:2 für sich entscheiden können und geht mit 6:4 in die zweite Pause. In der dritten Session zieht James Wade ein kleines bisschen sein Spiel an und erhöht seinen Average auf 103, während Mensur einen Average von 89 spielt. So wundert es auch nicht, das zur dritten Pause der Stand 10:5 für Wade ist. Wenn Mensur nichts einfällt und kein Wunder passiert, dann wird er dieses Spiel wohl nicht mehr gewinnen können. In der vierten Session kann sich Mensur wieder ein bissel berappeln, auch wenn er die Session nicht gewinnen kann, so macht er doch zwei Legs und so steht es jetzt 13:7 für James Wade. Ich denke Mensur ist klar, dass er das Match nicht mehr gewinnen kann, vielleicht spielt er jetzt etwas lockerer auf und kann so zum Schluss noch ein paar schöne Momente in Blackpool haben. Und dann kommt der Mensur aus der Pause und macht dem Wade das Leben schwer und gewinnt erstmal 3 Legs in Folge, ich korrigiere er gewinnt 4 in Folge und nun ist wieder alles offen, denn es steht nur noch 11:13. Erst im fünften Leg kann James Wade den Run von Mensur stoppen und Wade muss jetzt gegen das Board, gegen Mensur und gegen das Publikum spielen, denn durch den Kampfgeist von Mensur singen die Fans seinen Namen. Und Wade findet einen höheren Gang und kann zwei weitere Legs aufs Habenkonto verbuchen und braucht nur noch ein Leg, um dieses Match zu gewinnen. Und dann war es das und James Wade siegt mit 16:11.

Phil Taylor 16-8 Dave Chisnall

Und nun heisst es also wieder, wer stoppt den Großmeister in seinem Wohnzimmer. Dave Chisnall ist natürlich so ein Mann, der das vielleicht schaffen könnte. Er hat gegen Phil Taylor auch in der Premiere League in Hallen mit bis zu 10000 Zuschauern gegen Phil Taylor gespielt. Zunächst breaken sich beide erst einmal und dann bringen sie beide Ihre Spiele nach Hause und so ist es Phil Taylor, der zur ersten Pause mit 3:2 führt. Und dann startet The Power durch und zieht einen kleinen Spurt an. Er gewinnt die zweite Session mit 4 :1 und führt zur zweiten Pause mit 7:3. Er strahlt auch Stärke und Zufriedenheit aus mit seinem Spiel und das kann er heut auch sein, denn vor allem seine Doppel funktionieren heute deutlich besser als in den vorherigen 2 Spielen. Und das ist dann der Phil Taylor, der hier schon 15 mal gewinnen konnte. In den ersten beiden Runden wurde er nicht wirklich gefordert, also hat er auch nicht sein bestes Spiel gezeigt, aber er hat natürlich trotzdem gewonnen. Aber jetzt gegen Dave Chisnall weiss er, dass er irgendetwas bringen muss, das ihn in Front bringt und das schafft er so wahnsinnig gut, das man eigentlich nur staunen kann. Zur dritten Pause hat er wieder eine Session mit 4:1 gewonnen und führt jetzt mit 7 Legs und es steht 11:4. Sie spielen einen fast identischen Average, aber den Unterschied machen die Finishes und die Doppelquote. So holt er sich direkt nach der Pause wieder ein Break mit einem 161er Finsih aus Bullseye - einfach grandiose Vorstellung. Und am Ende kann Dave noch mal ein bissel zeigen, was er eigentlich kann, aber der Abstand ist zu groß, dass Phil Taylor dieses Spiel noch verlieren kann. Am Ende siegt er in seinem 38.ten Spiel ununterbrochen hier in Blackpool. Und mit diesem Spiel wissen die anderen drei auch, dass Phil Taylor hier ist, sich seinen 16.ten Titel zu holen.

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Ozzy 24.07.2015, 19.46 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Word Matchplay 2015 - Runde3 - Tag1



Und wir sind im Viertelfinale des World Matchplay angekommen, noch 8 Spieler werden in 2 Spielen heute und 2 Spielen morgen noch einmal 4 Spieler eliminieren und nach Hause schicken. Und wie soll es anders sein  beim World Matchplay es wird wieder die Matchlänge verlängert. Heute müssen die Spieler Best of 31 Legs spielen, die mit 2 Legs Vorsprung gewonnen werden müssen, ansonsten gibt es wieder maximal 5 Legs Overtime und sollte es danach immer noch unentschieden sein, dann wäre das 37.te Leg ein Sudden Death Leg.

Die Spiele des heutigen Abends:
Peter Wright 16-7 Gerwyn Price

Heute muss die erste Überraschung des WorldMatchplay Gerwyn Price beweisen, dass er keine Eintagsfliege ist, auch wenn das beim Darts natürlich nicht so einfach ist. In den ersten Legs spielt Price einen guten Average, allerdings ist heute seine Doppelquote nicht so berauschend. Wright hingegen spielt ebenfalls einen super Average und ist bis zum 7.ten Leg bei einer 100%igen Doppelquote, deshalb  steht es bis dahin auch 5:2 für Peter Wright. Auf jedenfall lässt sich Peter Wright hier nicht von Gerwyn Price beeindrucken, im Gegenteil Wright spielt bis zur 2.ten Pause einen 110er Average und diesmal ist Gerwyn Price sichtlich beeindruckt und kann nicht mithalten oder etwas gegen die Dominanz von Peter Wright machen. Wright führt nun 8:2 zur zweiten Pause. In der dritten Session ist Peter Wright nicht mehr so drückend, aber er kann seinen Vorsprung trotzdem weiter ausbauen und jetzt weiss er eigentlich auch, dass er heute von Gerwyn Price nicht geschlagen werden kann. Zur dritten Pause steht es dann 12:3 für Peter Wright. In der vierten Session scheint Peter Wright eine Pause zu nehmen und Gerwyn Price kann tatsächlich eine Session für sich entscheiden und so steht es aktuell 14:6 für Peter Wright. Gerwyn Price konnte die letzten drei Legs etwas gelöster aufspielen und das hat ihn direkt etwas befügelt. Aber klar ist, dass Peter Wright nur noch 2 Legs braucht, um zu gewinnen. Und dann ist das erste Viertelfinale vorbei und Peter Wright gewinnt mit 16:7 und zieht zum erstenmal in seiner Karriere in das Halbfinale ein. Gegen wen er dann spielen muss, entscheidet sich im nächsten Match.

Michael van Gerwen 16-13 Ian White

Ein kleiner Fehlstart von Michael van Gerwen und ein sehr guter Start von Ian White. In der ersten Session scheint MvG noch nicht wirklich auf der Bühne angekommen zu sein, er findet nicht wirklich in sein Spiel und so geht Ian White mit einer 4:1 Führung in die erste Pause. Danach wird die Nummer 1 der Welt stärker und er kann die zweite Session mit 3:2 für sich entscheiden und so steht es zur zweiten Pause nur noch 4:6 aus Sicht von Michael van Gerwen. Und in der dritten Session wird Mighty Mike immer stärker und stärker und gleicht zunächst zum 7:7 aus und auch wenn er auch diese Session mit 3:2 gewinnen kann, so hat White vor der Pause das wichtige Leg zur 8:7 Führung gewinnen können. Jetzt wird das hier ein Fight und hoffentlich kann Ian White weiterhin mitspielen und dem großen MvG paroli bieten. Zunächst kann MvG zur nächsten Pause zum 10:10 ausgleichen und geht danach mit 12:0 in Führung, aber Ian White kämpft noch einmal und kann zum 12:12 zurück kommen. Aber dann kann MvG sich ein weiteres Break holen zum 13:12 und sich dann auf 14:12 absetzen. Ian White schafft noch ein Leg zu gewinnen, aber dann wird es richtig schwer für ihn und MvG holt sich den Sieg zum 16:13 und zieht auch ins Halbfinale ein. Aber diesen Sieg musste er sich schwer erarbeiten ja sogar schwer erkämpfen.

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Ozzy 23.07.2015, 20.23 | (0/0) Kommentare | TB | PL

World Matchplay 2015 - Überraschung die zweite...



... ja da legst di nieder
Mensur Suljovic nachs einem Sieg gegen GaryAnderson geht auf die Knie und man könnte meinen, er dankt demDartsgott für seine Hilfe bei diesem größten Sieg seiner Karriere. Aber da muss er sich gar nicht für bei jemand bedanken ausser bei sich selbst, denn wenn einer alles richtig gemacht hat, dann war das gestern Mensur Suljovic. Im Web wird inzwischen megamässig über Mensur und seine langsame Art zu spielen und sich auf jeden Abwurf voll zu konzentrieren hergezogen, aber mal ehrlich es gibt doch nicht nur Mensur Suljovic der sehr langsam spielt, ein Justin Pipe und selbst ein Phil Taylor spielt doch nicht so schnell wie vielleicht die meisten Niederländer dieses Spiel zur Zeit spielen. Und Gary Anderson, der zwar zuvor noch nie gegen Mensur gespielt hatte, aber auch gegen einen Justin Pipe eine positive Spielbilanz hat, der muss sich doch als amtierende Weltmeister einfach auf jeden Spieler einstellen können, wenn er gewinnen will. Und all den Hatern sei gesagt, was hat ein langsames Spiel mit einer mageren 25% Doppelquote zu tun. Mensur Suljovic hat gestern um so vieles besser gespielt als noch in der ersten Runde und so wie dieses Spiel verlief, hat er einfach verdient gewonnen.

Gratulation Mensur! 

Ozzy 23.07.2015, 09.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

World Matchplay 2015 - Runde 2 Zusammenfassung

Ja da war doch schon viel schönes dabei - würde ich mal sagen. Die zweite Runde hatte deutlich mehr Spannung und vorallem zwei dicke Überraschungen in Petto als die erste Runde des WorldMatchplay 2015. 8 Spieler sind noch im Turnier und sicher hätte man Millionen gewinnen können, wenn man auf diese 8 Spieler vorher gewettet hätte, denn jeweils die beiden letzten Spiele der vergangenen beiden Spieltage sorgten doch für mächtige Überraschungen und die jeweils größten Erfolge ihrer Karriere der beiden siegreichen Spieler Gerwyn Price und Mensur Suljovic. Aber der Reihe nach ...
Peter Wright ist der erste Viertelfinalist und auch wenn er im WorldMatchplay vorher noch nie soweit gekommen ist, so konnte man doch damit rechnen, denn Peter Wright in 2015 ist ein ganz anderer Spieler als noch in den letzten Jahren. Ian White der Diamant funkelt, nach dem er bereits zurückgelegen hat gegen Simon Whitlock und dann in einer beeindruckenden Aufholjagd das Spiel noch kippt und ebenfalls zum erstenmal in ein Viertelfinale des WorldMatchplay einzieht. Michael van Gerwen zeigt in dieser zweiten Runde - hey Jungs ich bin hier, um diesen Titel zu gewinnen - und spielt den jungen Jamie Lewis gandenlos an die Wand mit einem 110.89 Average (Turnierbestmarke bis jetzt). Und als letzter des ersten Abends feuert der Waliser Gerwyn Price seine besten Salven auf das Board, dass Adrian Lewis nur so staunen kann und am Ende seine Koffer packen muss.
Am zweiten Abend siegt zunächst Dave Chisnall gegen den jungen Keegan Brown, der gut mitspielt, aber am Ende doch gegen Chizzy zurückstecken muss. James Wade ist in bestechender Form und wenn er diese halten kann, dann ist er ebenfalls ein heisser Kandidat auf den Turniergewinn. Phil Taylor gewinnt zwar gegen Andy Hamilton und auch mit einem deutlichen Ergebnis, dass nicht wiederspiegelt das The Power vorallem auf die Doppel nicht so tödlich war, wie man das von ihm gewöhnt ist. Er spielt zwar 8 perfekte Darts und auch sonst noch recht viele 180er, aber seine Doppelquote ist im Vergleich zu früheren Jahren erschreckend und alle Fragen sich, hätte er nicht gegen Hamilton sondern vielleicht gegen van Gerwen so gespielt, hätter er dann auch gewonnen. Ich mach mir da eigentlich nicht so viele Gedanken darüber, er ist immer noch The Power und mit seiner Erfahrung kann er fast jedes Spiel so gestalten, dass es am Ende doch für ihn reicht und man hat schon deutlich gesehen, dass er immer noch heiss ist und auch gewinnen will und dieser Wille war noch immer ein Garant für Phil Taylor Siege. Letztes Spiel der zweiten Runde und der amtierende Weltmeistern und Premier League Champion Gary Anderson muss seine Ambitionen auf die TripleCrown zu Grabe tragen, denn der Österreicher Mensur Suljovic schafft die zweite große Überraschung und gewinnt den größten Sieg seiner Karriere und zieht zum drittenmal in ein Viertelfinale eines PDC Major Turniers ein.Wahnsinn.

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Ozzy 23.07.2015, 08.43 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Word Matchplay 2015 - Runde2 - Tag2



Die erste Hälfte des Achtelfinales war ja gestern sehr spannend und voller Action, so kann es heute gern weiter gehen und gegen Überraschungen ist natürlich auch nichts einzuwenden. Aus deutschsprachiger Sicht heisst es natürlich Daumen drücken für Mensur Suljovic, aber mit Gary Anderson hat er natürlich keinen leichten Gegner. Aber das hier ist ja auch das World Matchplay - das zweitgrößte Turnier der PDC.

Die heutigen Spiele sind:
Dave Chisnall 13-11 Keegan Brown

Das erste Spiel des Abends kann gleich ein sehr spannendes werde, denn der junge Keegan Brows hat keine Angst vor den großen Jungs. Die beiden haben inzwischen 6mal gegeneinander gespielt und Dave Chisnall hat alle 6 Spiele gewonnen, aber Keegan Brown ist heute ein viel besserer Spieler als noch bei den letzten 6 Spielen. Er startet etwas nervös und so kann Chisnall gleich mit einem Break starten und mit eigenem Anwurf eine 2:0 Führung aufbauen, doch dann fängt sich der Youngster und bringt seine nächsten zwei Legs durch, so dass Chisnall nur 3:2 führt zur ersten Pause. Interessant Keegan Brown hat schon 3 x180er in den ersten 5 Legs und Mister 180 Dave Chisnall noch keines bis jetzt. Im ersten Leg der zweiten Session spielt Keegan eine weitere 180 und während Chizzy Fehler auf die Doppel macht, kann Keegan das Break schaffen und zum 3:3 ausgleichen. Im nächsten Leg startet Keegan direkt wieder mit einer 180, ein perfektes Match wird es nicht, aber ein weiteres Leg auf seinem Scoreboard. Chizzy hat jetzt echte Probleme, er trifft die Doppel nicht und so verliert er Leg um Leg an Keegan Brown. Wenn sich die Unsicherheit erst im Kopf festsetzt, dann klappt nicht mehr viel. Es ist wie ein Befreiungsschlag als Chizzy das Bullseyefinish im letzten Leg der zweiten Session schafft und so geht es mit 6:4 für Keegan Brown in die zweite Pause. Chizzy muss jetzt gestärkt aus dieser Pause zurückkommen, ihm muss etwas einfallen, sonst führt keegan Brown ihn heute vor und es gibt eine weitere Überraschung. In der dritten Session findet Chizzy endlich zu sich selbst, er kann die dritte Session für sich entscheiden und zum 7:8 aufschliessen. Nach der Pause spielt nur noch einer und das ist Dave Chisnall, er kann zum erstenmal die Führung übernehmen. Er trifft endlich wieder 180er und vorallem Doppel und führt zur Zeit mit einem Break vorn 11:9. Es beginnt gruselig für Dave Chisnall, aber es endet mit dem gewünschten Ergebnis, er ist im Viertelfinale.

James Wade 13-8 Brendan Dolan

Im zweiten Match ist natürlich James Wade der frühere World Matchplay Gewinner klar der Favorit. Beide haben schon 15mal gegeneinander gespielt und James Wade führt dieses persönliche Statistik mit 9:6 Siegen an. Wade startet sehr stark in dieses Match und holt sich direkt ein Break im zweiten Leg und kann dies auch im dritten Leg bestätigen und führt schnell mit 3:0. Dolan gewinnt ein Leg in dieser ersten Session, aber er muss sich unbedingt steigern, denn James Wade präsentiert sich in guter Form und kann mit einer 4:1 Führung in die erste Pause gehen. In der zweiten Session gewinnt erst jeder ein Leg und dann gelingt Wade erneut ein Break, doch da kann Dolan kontern und sich rebreaken, bringt nur nichts , denn Wade holt sich erneut ein Break und gewinnt die zweite Session mit 3:2 und führt jetzt 7:3 zur zweiten Pause. Die dritte Session geht überaschend an Brendan Dolan, zunächst holt Wade noch ein Leg und verpasst dann sein Lieblingsdoppel Doppel10 und anstatt 9:3 steht es 8:4. Dolan bekommt Aufwind und holt sich das nächste Leg mit einem 170er BullseyeFinish - nur noch 8:5. Der Historymaker holt sich ein weiteres Leg und Wade ist plötzlich unter Druck 8:6. Wade schafft aber noch ein Leg vor der letzten Pause und mit diesem kleinen mentalen Vorteil geht er mit 9:6 in die dritte Pause. Nach der Pause holt sich James Wade ein weiteres Break und führt nun wieder 10:6. Wade liegt jetzt gut vorn und alles was er jetzt machen muss, ist seine Anwürfe durchbringen und das macht er nun auch. Im 20.ten Match hat Wade bereits die ersten Matchdarts, aber er verpasst sie und Dolan kommt auch 8:12 ran, aber Wade kann nun das nächste Leg anwerfen und sich den Sieg holen. Er vergibt erst noch einmal 3 Matchdarts auf die Doppel12, doch dann trifft er sie und siegt mit 13:8.

Phil Taylor 13-6 Andy Hamilton

Willkommen in seinem Wohnzimmer, seit 2007 nicht mehr geschlagen, seit 36 Spielen ungeschlagen beim World Matchplay. Die beiden haben schon dreimal bei einem World Matchplay gegeneinander gespielt und alle drei Spiele hat Phil Taylor gewonnen. Hamilton wirft das Spiel an und Taylor breakt ihn sofort, und setzt sich mit eigenem Anwurf mit 2:0 ab. Hamilton bringt sich mit einem Leg aufs Scoreboard und Taylor wirft 8 perfekte Darts bevor er die Doppel12 knapp verpasst, aber die Freude ist nur kurz, denn trotz dieser perfekten 8 vergibt er dann die Doppel und Hamilton kann ihn breaken zum 2:2. Kurz vor der Pause holt sich Taylor sein break zurück und geht mit 3:2 in die erste Pause. Auch die zweite Session gewinnt er mit 3:2 und kann zur zweiten Pause mit 6:4 in Führung bleiben. Doch dann verschlechtert sich Taylors Doppelquote, und Hamilton kann dies für sich nutzen und inzwischen steht es 6:6. Aber dann erholt sich Taylor und zieht das Spiel noch mal an und holt sich die nächsten 3 Legs und zur dritten Pause steht es wieder 9:6. Nach der Pause macht Taylor dann alles klar, Hamilton bekommt kein weiteres Leg und Taylor gewinnt sein 37.tes Spiel in Folge in seinem Wohnzimmer :)

Gary Anderson 9-13 Mensur Suljovic

Das geht ja gut los für Mensur Suljovic, obwohl Gary Anderson auch direkt Druck macht und nicht schlecht spielt, nutzt Mensur seine Chancen und zur ersten Pause führt er mit 3:2 und einem Break. Ja sind es denn die späten Nachtspiele, die für die Überraschungen sorgen. Suljovic kann sich bereits ab der zweiten Session nach vorn spielen und führt ständig mit minimum 4 Legs und Gary Anderson, der noch nie gegen Suljovic gespielt hat, kommt so überhaupt nicht mit der langsamen Spielweise von Suljovic klar. Inzwischen steht es 12:8 und braucht nur noch 1 Leg, dann besiegt er hier den Weltmeister und Premier League Champion. Ein paar Matchdarts hat Mensur jetzt schon gehabt, aber nicht nutzen können und so steht es inzwischen 12:9 für Mensur. Und dann ist es die Wahnsinns Überraschung Nummer 2 - der Österreicher siegt kurz var halb2 gegen Garry Anderson.

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Ozzy 22.07.2015, 20.04 | (0/0) Kommentare | TB | PL

World Matchplay 2015 - was für eine Überraschung...



Das war dann wohl die erste echt dicke Überraschung, als gestern zur späten Stunde Gerwyn Price der muskelbepackte Ex-Rugby Spieler seine Muskeln mal so richtig spielen liess und Adrian Lewis zunächst komplett aus dem Konzept brachte und später zu Fall und zum Ausscheiden aus dem World Matchplay 2015. Price war bis Anfang 2014 noch erfolgreicher Profi-Rugby Spieler und beschloss Anfang 2014 das mit dem Darten jetzt ernsthafter und professionell zu betreiben. Bis zum gestrigen Tag hatte Price in den letzten beiden Jahren Preisgelder in Höhe von £42,750 gewinnen können und war damit bis auf Platz 46 der Order of Merrit der PDC geklettert. Mit dem Sieg gestern Abend hat er nun schon mindestens £ 17.500 sicher und es heisst ja nicht, dass im Viertelfinale Schluss für ihn sein muss. Aber alleine diese Summe wird in mehr als 10 Plätze in der Order of Merrit nach oben katapultieren auf einen Platz unweit der Top32. Wie sagt man so schön, ein einziges gutes Turnier kann alles ändern für einen Spieler.

Ich bin gespannt, ob er wirklich die Welle des Erfolgs weiter reiten kann und wie weit es noch für ihn geht.

Game on!

Ozzy 22.07.2015, 11.54 | (0/0) Kommentare | TB | PL