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Coral UK Open 2016 - Besondere Eindrücke

Wenn man auf die letzten beiden Tage der UK Open zurückblickt, dann überstrahlen eigentlich nur zwei Namen der Rest des Geschehens. Zum einen ist das natürlich die unglaubliche Geschichte des Rileys Amateur Barry Lynn, der sich mit 5£ Einsatz im letzten Monat in South Benfleet sich seinen Platz in diesem Teilnehmerfeld erkämpfte und am Freitag mit Siegen über Dean Stewart, Brett Claydon und Brendan Dolan ein erstes Ausrufezeichen setzte. Am Samstag wollte das Los es so, dass er auf den Weltmeister Gary Anderson traf, abseits der Kameras spielte Barry Lynn wohl die Darts seines Lebens und besiegte Anderson mit 9:3. Am Abend dann ein weiteres umkämpftes Match, nach dem es schon 5:5 gestanden hatte, gewann Lynn auch sein Achtelfinalspiel gegen Stuart Kellet mit 9:5. Eigentlich eine fast schon unschlagbare Geschichte, wäre da nicht noch der Mann, auf den Lynn nun heute treffen wird im Viertelfinale.

Michael van Gerwen spielt in diesen Tagen in einer eigenen Welt, gegen Rob Cross warf der beste Darts-Spieler der Welt 18 perfekte Darts in Folge. Nach einer 177 folgte ein 170er Finish. Im nächsten Leg warf MightyMike einen 9-Darter und eröffnete das nächste Leg dann mit einer 177. In weiteren Verlauf folgte dann noch ein zweites 170er Finish, wie schon am Vortag gegen Ryan Harrington. Selbst wenn MvG nicht sein A-Game spielt, brauchen alle anderen Spieler auf dieser Welt schon eine persönliche Höchstleistung, um ihn aktuell zu schlagen. Gegen Kim Huybrechts spielte er so locker auf, als wäre er bei einer Exhibition und nicht auf einem PDC Major Turnier. Es gehen einem die Superlativen aus, um seine aktuellen Leistungen zu würdigen.

Game on!

Ozzy 06.03.2016, 11.47

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