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Betway Premier League Play-Offs

Und so langsam steigt die Spannung, denn heute Abend findet die Saison der Premier League 2016 ihr große Finale mit den Play-Offs. 10.000 Fans werden in der O2Arena von London live bei dem Spektakel dabei sein und Millionen Zuschauer überall auf der Welt an den Fernsehgeräten. Ich für mich kann keinen eindeutigen Favoriten ausmachen und bin sehr gespannt.

Betway Premier League Play-Offs
Thursday May 19
The O2, London
Semi-Finals

Michael van Gerwen 10-4 Adrian Lewis
Van Gerwen legt gleich richtig los, spielt allerdings einige schwache Doppel, doch Adrian Lewis kann einfach keinen Nutzen daraus ziehen, weil er dann selbst recht nervös wirkt. Bis jetzt hat er jede noch so kleine Chance vergeben und nur 1 Leg gewinnen können, MvG führt inzwischen aber schon 6:1. Lewis ist keiner Come Backer, wie man das von einem James Wade kennt, aber er kämpft zu mindestens. Er konnte jetzt endlich wieder mal ein Leg mit Anwurf für sich entscheiden und sogar ein Break nachlegen und verkürzt auf 3:6. Und dann hält er einen weiteren Anwurf und bestätigt sein Break damit. Zur Pause steht es 6:4 für MvG und Adrian Lewis ist noch im Spiel. Nach der Pause macht MvG das, was er immer wieder tut, er startet den Turbo und holt irgendwo etwas her, dass die anderen nicht haben. Kaum war Adrian Lewis auf 2 Legs wieder ran, zieht van Gerwen mit drei weiteren Legs wieder auf und davon und ist nun nur noch ein Leg vom Finale entfernt. Und dann ist das erste Match vorbei und MvG gewinnt mit 10:4 und zieht als Erster ins Finale ein.  


Michael van Gerwen10-4Adrian Lewis
16100+14
10140+7
1170+1
61803
103.19Average95.47
107High Finish83
5Breaks of Throw2
10/26 - 38%Checkout %4/12 - 33%


Phil Taylor 10-7 Gary Anderson
Taylor hat den Anwurf gewonnen und fängt das Spiel an und er zeigt gleich mal wie er heute spielen will, denn er finished mit Doppel18 - Doppel20. Phil Taylor sieht sehr konzentriert aus, während Gary Anderson etwas nervös wirkt am Anfang des Spiels. So breakt Taylor Anderson direkt im zweiten Leg, aber im dritten Leg scored Gary Anderson Taylor aus, hat zwar Probleme auf die Doppel , kann sich aber direkt zurück breaken. Beide spielen jetzt 180er und Gary Anderson gibt Taylor eine Chance auf ein 161er Finish, doch Taylor vergibt nur ganz knapp am Draht im Halbbull und so gleicht Anderson zum 2:2 aus. Taylor hält sicher sein Leg zum 3:2 und hat in Gary´s Leg die Chance auf ein weiteres Break, aber er verpasst D20 und Gary gleicht zum 3:3 aus. Im nächsten Leg verpasst Gary erstmals eine Breakchance bei einem 120er Shanghai, als er D20 verpasst und Taylor das Leg zum 4:3 gewinnt. Diesmal ist Anderson in seinem Leg ungefährdet und gleicht zum 4:4 aus. Dieses Match ist ein echter Fight zwischen zwei tollen Spielern, die wissen, um was es jetzt hier und heute geht. Taylor holt sich sicher die 5:4 Führung und dann macht er Druck auf Anderson´s Leg und der macht am Ende Fehler auf die Doppel und so kann sich Taylor das wichtige Break vor der Pause holen und mit der psychologisch wichtigen 6:4 Führung in eben diese gehen. Zur Pause sind die Averages von beiden gleich bei 98, aber der wichtigste Unterschied ist die Doppelquote die bei Phil Taylor 55% ist, bei Anderson aber nur 23,5%. Wenn das mal am Ende nicht den Ausschlag in diesem Match geben wird. Nach der Pause bestätigt Taylor das Break und führt jetzt 7:4, doch Anderson macht weitere Legs und Taylor holt ein weiteres Leg zum 8:4. Obwohl Taylor ab und an mit seinen Scores hadert, ist er doch aktuell der bessere Mann, wenn es heisst jegliche Chance für sich auszunutzen. Doch plötzlich scheint das Match noch mal eng zu werden, denn Anderson holt 3 Legs am Stück und verkürzt auf 7:8 und das Kopfschütteln bei Taylor ist nicht gerade schön anzusehen. Wird The Power jetzt doch wieder am Ende geschlagen, aber Taylor holt sich ein Break zum 9:7 und kann mit eigenem Anwurf nun eigentlich alles klar machen. Und Bämm - Taylor trifft die Doppel 16 sicher und steht im Finale.


Phil Taylor10-7Gary Anderson
33100+17
8140+12
0170+0
61806
98.21Average96.86
96High Finish93
4Breaks of Throw3
10/25 - 40%Checkout %7/29 - 24%

Final

Michael van Gerwen 11-3 Phil Taylor
Es ist angerichtet - der beste Spieler aller Zeite gegen den besten Spieler Aktuell - was kann man sich für ein Finale mehr wünschen.  Bis zum 2:2 ist alles in der Reihe und keiner verliert seinen Anwurf, doch dann macht Taylor einen Fehler und MvG sein erstes Break. Dies löst einen kleinen Marsch von MvG aus, der sich auf 6:2 absetzen kann. Taylor holt sich dann noch ein Leg zu 3:6, aber MvG hat alles unter Kontrolle und holt sich das 7:3 mit einem Finish auf  S20 - Tops - Tops. Zur Pause führt die Nummer 1 der Welt mit 7:3. Beide spielen ungefähr Ihren Average den sie durchschnittlich in der League gespielt haben, das heisst 106er Average für Mvg und etwa 100 für Taylor.  Das ist aber für Taylor etwas zu wenig, er hätte wohl ein deutlich besseres A-Game auspacken müssen, aber noch ist es ja nicht vorbei.  Nach der Pause versucht sich Taylor noch mal locker zu machen, aber es hat keine Auswirkungen mehr, denn MvG holt sich die letzten fehlenden Legs und den Sieg und zum zweiten mal den Titel des Premier League Champions 2016. 

 

Ozzy 19.05.2016, 16.40

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