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BetVictor World Matchplay 2016 - Day 5

Fünfter Tag des World Matchplay 2016 und der zweite Teil des Achtelfinals steht auf dem Programm. Gestern gab es dann keine Überraschung, wenn man das grotten schlechte Match von Adrian Lewis und Gerwyn Price nicht rechnen will. Heute ist natürlich das Spiel aller Spiele die Partie von Mensur Suljovic gegen Phil Taylor. Mensur der sich mit dem erreichen dieses Achtelfinals endgültig unter die Top16 der Welt geschoben hat, hatte ein wirklich starkes Match in der ersten Runde gespielt. Taylor hingegen hatte Probleme. 

BetVictor World Matchplay
Wednesday July 20

Second Round

Mervyn King 11-8 Brendan Dolan
Den besseren Start erwischt zunächst King, der die ersten beiden Legs holt und dabei im zweiten Leg ein 110er Finish spielte, doch dann kam Dolan besser ins Spiel, holte sich erst mal sein erstes Leg mit eigenen Anwurf und breakt sich dann zurück. Zur ersten Pause hat Dolan das Spiel gedreht und geht mit einer 3:2 Führung in diese. Dolan zeigt sich tatsächlich ganz anders, als wir ihn in den letzten 12 Monaten erlebt haben. Direkt nach der Pause holt er sich das nächste Break gegen King und holt sich so das 4.te Leg in Folge. Doch dann kann King den Run stoppen und holt sich erstmal das Break wieder zurück und mit eigenem Anwurf gleicht er zum 4:4 aus. Beide holen dann je noch einen Anwurf und so geht es 5:5 ausgeglichen in die zweite Unterbrechung. King ist auch nach der Pause sehr gut unterwegs und holt sich erstmal ein Break gegen Dolan. Mit eigenem Anwurf bestätigt King dann das Break und greift erneut Dolans Anwurf an, doch der kann diesmal das break abwenden und verkürzt auf 6:7. Dann holen beide jeweils ihren Anwurf und so steht es 7:8, King ist dann eigentlich weit vorn in seinem nächsten Anwurf doch dann hat er plötzlich Probleme auf die D16, die er zuvor absolut sicher getroffen hat, so dass er das Leg an Dolan verliert, der auf 8:8 ausgleicht und sich damit auch wieder zurück gebreakt hat. King ärgert sich darüber, dass er das Break abgegeben hat, doch er ist so sehr Profi, dass er sich direkt wieder das Break gegen Dolan zurück holt und dann mit eigenem Anwurf wieder auf 2 Legs Vorsprung davon zieht und jetzt 10:8 führt. Und der King bleibt jetzt dran und holt sich das noch fehlende Leg und steht im Viertelfinale.



Michael Smith 7:11 Steve Beaton
Den besseren Start erwischt der Altmeister, der erstmal mit zwei Legs in Führung geht, doch dann kommt auch Smith ins Rollen und breakt sich mit einem 156er Finish zurück. Aber Beaton denkt sich, was du kannst, kann ich schon lange und breakt erneut, diesmal mit einem 160er Finish. Aber Smith breakt sich im fünften Leg wieder zurück und so geht es mit 2:3 in die erste Unterbrechung. Die zweite Session ist eigentlich eine ausgeglichene Sache, beide holen sich zuerst je zweimal ihren Anwurf, doch dann kurz vor der Pause nutzt Beaton noch einmal die Chance und breakt sich zur 6:4 Führung zur zweiten Unterbrechung. Nach der Pause legt Beaton weiter nach und geht bis auf 8:4 in Führung. Doch dann legt der Bully Boy nach und holt sich Leg um Leg und kommt ran bis auf 7:8. Doch Beaton behält einen kühlen Kopf und geht mit einem Break wieder mit 2 Legs in Führung. Und Beaton glaubt an seinen Sieg und spielt so, dass er Smith richtig unter Druck setzt. Er ist jetzt wieder überlegen und holt sich einfach die fehlenden zwei Legs und steht im Viertelfinale. 
  

Phil Taylor 11-5 Mensur Suljovic
In den ersten drei Legs ist Suljovic noch extrem respektvoll, was ihn aber hemmt und so kann The Power sich problemlos die 3:0 Führung holen. Aber dann kommt Suljovic immer besser ins Spiel und holt sich zwei Legs am Stück und verkürzt auf 2:3 vor der ersten Unterbrechung. Nach der Pause kommt Taylor gesammelt zurück und zieht nun unbeirrt seine Kreise und  Mensur kann nichts dagegen setzen. Interessant ist, dass Taylor heute umgestellt hat und statt auf D16 heute mehr über die D20 geht. Taylor geht bis zum 7:2 in Führung bevor Mensur dann doch noch ein Leg gewinnt zum 3:7 vor der zweiten Unterbrechung. Nach der Pause holt sich Taylor zunächst das erste Leg mit einem 116er Highfinish und danach kontert Mensur mit einem 103er Finish. Aber Taylor bleibt von nun an einfach immer 4 Legs vorn und geht am Ende mit 11:5 über die Ziellinie.



Gary Anderson 11-4 Terry Jenkins
Anderson spielt einen 104er Average im Vergleich zu Jenkins 84er Average; daher Anderson auch bislang verdient mit dem Break vorn! Jenkins versucht sich gleich mal an einem 116er finish, scheitert allerdings zunächst an der D18, welche er dann aber im Nachgang trifft! Anderson wirft die ersten beiden 180er der Partie und gleicht in 11 Darts über D20 aus! Anderson mit dem nächsten guten Leg und der D16 zum ersten Break! Jenkins greift nach dem besseren Leg Anderson dessen Anwurf noch einmal mit der 177 an, aber Anderson versenkt den dritten Dart in der D10! Anderson stellt sich auf D4, aber Jenkins bringt die 60 über D20 nach Hause! Und mit einer 3:2 Führung geht Anderson in die erste Unterbrechung. Die zweite Session ist im Prinzip ausgeglichen, denn alle Anwürfe werden gewonnen, durch das Break Führung aus der ersten Session ist zur zweiten Unterbrechung Anderson mit 6:4 vorn. Die Zahlen sprechen eigentlich eine deutliche Sprache für Gary Anderson, doch am Ende ist er gar nicht so sehr überlegen. Nach der Pause macht Anderson noch mal richtig Druck und holt sich die nächsten 4 Legs zur 10:4 Führung und braucht nur noch ein Leg zum Sieg. Jenkins verlängert das Spiel noch einmal und verkürzt noch mal auf 5:10. Aber Anderson hat nun die Möglichkeit mit eigenem Anwurf das Match zu zu machen und das passiert auch und Anderson ist im Viertelfinale.

Ozzy 20.07.2016, 19.19

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