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Austrian Darts Open 2016 - Viertelfinale

Es ist angerichtet, die finale Session mit dem Viertel-, Halb- und Finale steht kurz bevor und nicht jeden der Spieler hätte man heute Abend noch auf der Bühne erwartet. Größte Überraschung ist sicher Nigel Heydon, den man die letzten Jahre kaum irgendwo gesehen hat. Vom Qualifikanten bis zum Viertelfinale hat es auch Kyle Anderson geschafft, der sicher jetzt gleich die schwerste Aufgabe vor sich hat mit MvG.

Austrian Darts Open
Sunday June 12
Evening Session - 
Quarter-Finals

Michael van Gerwen 4-6 Kyle Anderson
Anderson ist um so vieles besser geworden, seit er sich entschieden hat, nach England zu gehen und dort Woche um Woche gegen die besten der Besten zu spielen. Besonders gut ist sein ruhiges Äusseres, wo man nichts ablesen kann, ob er sich freut oder ärgert. Aber reicht das gegen MvG, der gleich mal gut loslegt und die ersten beiden Legs für sich entscheidet. In Leg 3 lässt MvG allerdings dem Aussie eine Chance und der nutzt sie und schliesst zum 1:2 auf und rebreakt sich damit auch wieder. Mit eigenem Anwurf gleicht Kyle Anderson zum 2:2 aus. Leg5 ist schwer umkämpft, durch eine schwache Aufnahme von MvG ist Anderson leicht vorn, doch der macht am Ende einen Fehler auf die Doppel und so kann MvG sein Leg doch noch für sich entscheiden. Kyle Anderson spielt einen guten Anwurf und verpasst am Ende zweimal Tops und diese Chance nutzt MvG zum nächsten Break und führt nun 4:2. Aber Anderson breakt sich sofort wieder zurück mit einem Bullseye Finish und legt gleich noch ein weiteres nach und schliesst erneut zum 4:4 auf. das Match gleicht jetzt immer mehr dem Match von Anderson gegen Klaasen, wird MvG am Ende vielleicht tatsächlich ...? Unglaublich aber war, Anderson spielt zum dritten mal in Folge ein 121er Bullseye Finish und führt nun 5:4 gegen MvG. Mit eigenem Anwurf könnte er die Überraschung jetzt perfekt machen. Und das macht er auch und zieht zum ersten mal in seiner Karriere in ein Halbfinale eines European Tourevents und wirft MvG aus dem Turnier.


Phil Taylor 6-2 Stephen Bunting
MvG ist aus dem Turnier, nun spricht natürlich alles für The Power, da hat natürlich Stephen Bunting ein paar Einwände, denn auch er würde sicher gern mal einen Titel gewinnen. Taylor startet sicher und behält sein erstes Leg und kann dann Bunting in dessen ersten Leg breaken und führt nun 2:0. Taylor spielt einen 104er Average und ist sehr sicher auf die Doppel und führt inzwischen 4:0. Bunting scheint nicht in der Lage zu sein, The Power wirklich unter Druck zu setzen. Das 5.te Leg ist ziemlich haarig, denn beiden straucheln mehrfach auf die Doppel, am Ende finished Taylor auf Madhouse, was man auch nicht oft sieht. Taylor scheint jetzt einige Konzentrationsschwächen zu haben und so bringt sich Bunting mit einem ersten Leg aufs Scoreboard und dann holt sich Bunting auch noch ein Break gegen Taylor, doch der wacht jetzt wieder auf und holt sich sein letztes fehlende Leg und gewinnt 6:2.


Peter Wright 4-6 Terry Jenkins
Die Finalsituation spricht natürlich auch für einen etwaigen Sieg von peter Wright, doch der ist ja bereits glücklich durch das Achtelfinale gekommen und stellt sich am Anfang des matches gar nicht so gut an. Statt dessen kommt Jenkins deutlich besser ins Match und führt schnell 2:0. Dann holt sich Wright ein erstes Leg und von da an schaukelt sich das Spiel Leg um Leg nach oben, bis Jenkins sich auf 5:3 absetzen kann. Wright holt zwar noch mal auf 4:5 auf, aber Jenkins macht mit eigenem Anwurf und einem 118er Finish zum Schluss alles klar und wirft die Nummer 2 des Turniers Peter Wright aus dem Turnier.   


Nigel Heydon 5-6 Michael Smith   
Letztes Viertelfinale und natürlich ist Michael Smith wohl der große Favorit, immerhin konnte er schon 3 European Tourevents gewinnen. Doch er hatte in den ersten Spielen dieses Turniers auch nicht vor Selbstvertrauen gestrotzt und musste mehrfach kämpfen. Die ersten beiden Legs gewinnt jeweils der anwerfende und so steht es 1:1 nach zwei gespielten Legs. Und schon im dritten Leg ein erstes Break von Nigel Heydon mit einem 101er Finish, während Smith auf 60 Rest steht. Aber im nächsten Leg verpasst Heydon ein 92er Finish nur knapp auf D18 und Smith betraft ihn mit einem Rebreak und gleicht nun wieder aus zum 2:2. Smith wird jetzt aber etwas stärker und geht zunächst mit 3:2 in Führung und holt sich dann das Break zur 4:2 Führung. Aber ähnlich Kyle Anderson gibt sich Nigel Hedon nicht so einfach geschlagen. Er breakt sich direkt zurück und gleicht mit eigenem Anwurf zum 4:4 aus. Und mit einem 124er Bullseye Finish holt sich der Undertaker das Break gegen Smith und führt nun 5:4. Heydon verpasst die ersten beiden Matchdarts und so kommt Smith noch einmal auf 5:5 heran und der startet mit einer 180er in den Decider. Und der BullyBoy, heute schon Decider geprüft, holt sich wieder den knappen Sieg.

Ozzy 12.06.2016, 18.49

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