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Austrian Darts Open 2016 - Day 1 Nachmittag


In Kürze starten die Austrian Darts Open in Wien mit der Nachmittagssession des ersten Tages und der ersten Runde. Leider sind keine deutschen Spieler am Start, aber den 5 Österreichern drücke ich natürlich wieder die Daumen. Und so startet der Event am Nachmittag:

Austrian Darts Open
Friday June 10

First Round - Afternoon Session

Jermaine Wattimena 6-3 Brendan Dolan
Das erste Spiel bestreiten der junge Niederländer, der sich in der letzten Zeit immer weiter nach vorn in der PDC Rangliste gespielt hat, Jermaine Wattimena und der Ire Brendan Dolan, der in 2016 bisher kein gutes Jahr hatte und inzwischen immer weiter nach unten gerutscht ist in der Rangliste. Wattimena spielt bis zum jetzigen Zeitpunkt den  deutlich besseren Average von über 100, während Dolan nur einen 88er Average spielt und doch steht es nur 2:2 und noch keiner hat seinen Anwurf verloren. Nach zwei weiteren Legs gleichen sich die Averages etwas an, Dolan jetzt etwas über 90 und Wattimena nur noch 9, doch auschlaggebend für das 3:3 ist wohl Dolans bessere Doppelquote von 42%. Im siebten Leg hat Brendan Dolan eine Chance auf das erste Break, doch bei 84 Rest und der getroffenen T20 verpasst er zwei Darts auf D12. Dafür holt sich Wattimena im nächsten Leg dann das Break und mit eigenem Anwurf kann er das Match dann für sich entscheiden.


Wayne Jones 1-6 Dimitri Van den Bergh
Interessantes nebenher Paul Nicholson als Reporter in der Kabine beim Spiel von Dimitry und dem Wanderer Wayne Jones. Dimitry gehört ja auch zu meinen persönlichen Lieblingen und ich betrachte ihn ja auch gern mit bei den deutschsprachigen Spielern, da der junge Belgier auch sehr gut deutsch spricht, eine deutsche Freundin hat und man ihn auch sehr oft bei Ranglisten Turnieren in Deutschland sieht. Dimitry startet super mit hohen Scores und schafft gleich ein Break in Leg 1. Nach zwei Legs führt der Belgier 2:0 und spielt einen 107er Average und einer 100% Doppelquote. Im dritten Leg relativiert sich das alles, denn beide haben Dpouble Trouble, das bessere Ende hat dann Dimitry und nach einem weiteren Leg führt er nun schon 4:0. Dann kann sch Wayne Jones sich mit einem Leg auf das Scoreboard bringen, aber Dimitry behält seinen Anwurf sicher und führt nun 5:1 und ist ein Leg vom Sieg weg. Die Averages gleichen sich zum Ende hin an, doch das Ergebnis steht mit 6:1 für den jungen Belgier.


James Wilson 5-6 Simon Stevenson
Simon Stevenson kenne ich noch nicht, er gibt sein Debüt auf der European Tour. Er hat die Tourcard der PDC seit 2015 und ist aktuell die 144 der Welt. James Wilson war noch zuletzt München erfolgreich und erreichte dort das Achtelfinale. Nach den ersten 4 Legs ist das Match noch völlig ausgeglichen mit 2:2. Auch dieses Match läuft etwa wie das erste des heutigen Nachmittags ab, denn nach weiteren 2 Legs steht es nach wie vor 3:3 ausgeglichen. Im siebten Leg verpasst Stevenson seine erste Chance auf ein Break und fasst schafft Wilson ähnlich Wattimena das erste Break des Matches, doch leider verpasst er die Doppel drei mal und so steht es immer noch 4:4 ausgeglichen. Im 9.ten Leg schafft der Debütant Stevenson das erste Break und mit eigenem Anwurf könnte er das Match klar machen, doch Wilson breakt sich zum 5:5 zurück und so muss der Decider entscheiden und den kann der Debütant für sich entscheiden.


Chris Dobey 6-3 Darron Brown
Auch Darron Brown sehen wir zum ersten mal auf der European Tour, sein größter Erfolg bisher war das erreichen der Last 96 bei den UK Open 2016. Chris Dobey haben wir jetzt schon öfters gesehen und er ist einer der jungen Engländer, der in die Weltspitze vordringen möchte und dem man einiges an Talent nach sagt. Brown wird wohl nicht so gute Erinnerungen an sein Debüt haben wie Stevenson eben, denn Dobey holt sich bereits im vierten Leg ein Break und die 3:1 Führung. Danach schafft er noch zwei weitere Legs und führt bereits 5:1. Doch Brown kämpft noch mal und holt sich zwei Legs am Stück, doch dann macht Dobey das Match zu und gewinnt mit 6:3.


Nigel Heydon 6-4 Roxy-James Rodriguez
Es ist wohl ein Turnier der Debütanten, denn auch Nigel Heydon haben wir noch nicht auf einem European Tour Event gesehen. Und jetzt erleben wir also den ersten der beiden Rodriguez Brüder, die sich ja beide gestern qualifizieren konnten. Roxy-James ist der ältere der beiden Rodriguez Brüder, die wir schon in der PDC sehen konnten. Der Engländer hat den besseren Start und führt schnell 4:1, doch dann kommt der Österreicher und holt sich 3 Legs am Stück und gleicht zum 4:4 aus. Aber der Engländer behält die Nerven und gewinnt am Ende mit 6:4.


Christian Kist 2-6 James Richardson
Das kann ein spannendes Match werden zwischen dem besser platzierten Christian Kist und dem super starken James Richardson, der seit dem er im Januar erneut die Tourcard bei der QSchool gewinnen konnte, sich mehrfach in bester Form präsentierte. Richardson startet besser ins Match und führt schnell 3:0. Dann kommt aber Kist endlich ins Match und kann zwei Legs gewinnen. Aber Richadrson bleibt druckvoll und cool und holt sich die fehlenden Legs zum Sieg und gewinnt am Ende verdient mit 6:2.


Steve McNally 1-6 Rowby-John Rodriguez
Und wieder ein Debütant mit Steve McNally und der hat es mit der Österreichischen Nummer2 Rowby-John Rodriguez zu tun. Für manche ist ja so eine Heimspiel durchaus eine Belastung, aber Rowby hat schon seit dem letzten Jahr sehr gute Erinnerungen an die Unterstützung des Publikums und so fordert er auch zwischen den Legs das Publikum auf ihn anzufeuern. Rowby-John kommt besser ins Spiel und führt schnell 4:0, dann holt sich der Neuling sein erstes Leg auf der Euro Tour, doch dann bleibt er weiterhin hinter den Leistungen von Rowby zurück, der das Match recht sicher mit 6:1 gewinnt und nun auf Alan Norris in der nächsten Runde trifft.


Mike Zuydwijk 2-6 Mark Frost
Letztes Spiel der Nachmittagssession und wir sehen einen weiteren jungen Niederländer mit Mike Zuydwijk und einen weiteren Engländer mit Mark Frost. Frosti the Throwman kommt besser ins Spiel und führt schnell 3:0. Mark Frost holt noch ein weiteres Leg und führt jetzt schon 4:0, bevor der Niederländer sich auf das Scoreboard bringt. Am Ende steht es aber 6:2 für Mark Frost und der trifft dann auf Michael Smith in der nächsten Runde.

Ozzy 10.06.2016, 11.00

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